CDU will zwei Kreisel streichen

Von: ro
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Würselen. Die CDU macht Dampf bei der städtebaulichen Weiterentwicklung des Würselener Marktes. Jetzt entwickelte sich im Rahmen einer mitgliederoffenen Versammlung im Restaurant Brepols eine sehr lebhafte Diskussion mit einer konkreten Forderung an Rat und Verwaltung: „Es muss unverzüglich weitergehen mit der Umgestaltung der Straßenflächen vor dem ehemaligen Restaurant Kank!”

Der derzeitige Zustand zwischen Kank, Kirche und Sebastianusstraße/Drischer Straße sei für alle Verkehrsteilnehmer kaum noch zumutbar und der Bevölkerung nicht mehr zu vermitteln, so der Tenor. Hierzu der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Würselen-Mitte, Manfred Wirtz: „Seit zehn Jahren diskutieren wir darüber, wie die Verkehrsfläche vor dem Kank und vor dem Pfarrhaus gestaltet werden soll. Es wird Zeit, dass endlich etwas passiert”.

Die Bagger sollen anrollen

Die Christdemokraten sprachen nicht nur über die Verkehrsführung in Höhe des ehemaligen Restaurants Kank, sondern über die Sebastianusschleife insgesamt. Übereinstimmend wurde die Forderung laut, dass mit der Umgestaltung zwischen Kirche, Kank, Sebastianusstraße und Drischer Straße unverzüglich begonnen werden müsse, und zwar losgelöst davon, wann und ob überhaupt eine Bebauung in der Nähe des Pfarrkirche St. Sebastian entwickelt werde.

Sobald das alte Kankgebäude abgerissen sei, müsse mit der Neugestaltung der Straße begonnen werden. Manfred Wirtz erklärte: „Die Straßenführung der Sebastianusschleife muss oberste Priorität haben und die Planung unbedingt forciert werden.” An den Grundsatzbeschlüssen zur Verkehrsführung, insbesondere zur Einbahnstraßenregelung, wollen die Christdemokraten nicht rütteln. Auf den Prüfstand kommen sollen aber die zwei geplanten Kreisverkehre an der Drischer Straße und an der Ecke Wilhelm-/Friedrichstraße.

Sicherheit hat Vorrang

Hierzu erklärte Manfred Wirtz: „Die zwei Kreisverkehre sollten aus Kostengründen eingespart werden, um die Anliegerkosten zu minimieren und den Stadtsäckel zu schonen.” Außerdem würden ohne Kreisverkehre mehr Parkplätze für die Anwohner zur Verfügung stehen.

Die CDU sei jedoch offen für Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung, der Bürgerwille habe absoluten Vorrang. So ergänzt CDU-Geschäftsführer Dirk Nehr: „Sollte aus verkehrsplanerischer Sicht jedoch ein Kreisverkehr Sinn machen, dann würden wir den Kreisverkehr an der Drischer Straße akzeptieren”. Bei der Verkehrsführung müsse den besonderen Sicherheitserfordernissen der Schulkinder, Fußgänger, Behinderten und Senioren auf jeden Fall Rechnung getragen werden.
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