CDU will Projekte in den Stadtteilen voranbringen

Von: -ks-
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Sehen „ihre“ CDU in Würselen auf dem richtigen Weg und haben noch viel vor: (v.l.) Axel Steffes, Marc Knisch, Fraktionsvorsitzender Karl-Jürgen Schmitz, Manfred Wirtz und Sven Schmitz. Foto: Karl Stüber

Würselen. „Wir können weiter den Weg der Stärkungspaktkommune zur Konsolidierung des Haushalts beschreiten und uns trotzdem um Dinge kümmern, die uns auf den Nägeln kümmern“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Jürgen Schmitz bei der „Herbstpressekonferenz“ der Würselener CDU.

Dabei geht es laut Schmitz in nächster Zeit und in 2016 neben Projekten in Würselen-Mitte natürlich auch um die Weiterentwicklung der „Quartiere“, also der einzelnen Stadtteile.

Marc Knisch nannte als einen Kernpunkt der politischen Aktivitäten des CDU-Ortsverbands Bardenberg die Entwicklung des Standorts Bardenberg des Medizinischen Zentrums Würselen (MZ). Nach einem Gespräch mit der MZ-Geschäftsführung stehe noch eines mit dem Mitgesellschafter Städteregion Aachen an. Die Union wolle konstruktiv mitarbeiten, weil von der Ausgestaltung des MZ-Standortes vieles abhänge.

Zudem wolle die CDU sich stark dafür machen, die Nahversorgung in Bardenberg zukunftsfähig zu machen. Mit Blick auf die Verlegung von Kliniken an den Standort Marienhöhe leidet laut Knisch der Handel. „Die Dorfstraße schwächelt ein wenig.“ Knisch kündigte an, dass die CDU dazu ein Konzept vorlegt. Weiteres Thema ist die Entwicklung der Alten Schule (das Dach wird bald saniert), die wieder für Initiativen und Vereine nutzbar gemacht und Treffpunkt in Bardenberg werden soll. Dabei will die CDU auch den Vorplatz gestaltet wissen.

Axel Steffes skizzierte die Vorhaben der CDU Broichweiden. Der Würselener Stadtteil soll weiter wachsen. Nachdem das Baugebiet Kapellenfeldchen „so schön vollgelaufen ist“. Nach Ende der Fabrikation von Süßwaren will die Union gerne das Kinkartzgelände als Baugebiet ausweisen. Laut Steffes hat es bereits Gespräche mit interessierten Bauträgern gegeben. „Wir wollen im nächsten Jahr die Erschließung schnell angehen.“ In Linden-Neusen will die Union Baulücken schließen (Stichwort Alte Ziegelei). Diese Prinzip gilt auch für Euchen.

Dickes Lob gibt es für den starken Zusammenschluss von Vereinen in Sachen Sporthallenentwicklung. „Das ist alles andere als Kirchtumsdenken. Das wollen wir mit unserem Koalitionspartner Hand in Hand unterstützen“, so Steffes. Der Neubau der Halle an der Parkstraße soll demnach in drei Schritten erfolgen, sagte Steffes. Umkleide und Dusch sollen auf der „gegenüberliegenden“ Seite neu errichtet werden, sodass die alten Einrichtungen bis zur Fertigstellung weiter genutzt werden können. Dann folgt im zweiten Schritt der Bau einer zweiten Halle mit Schnittstelle neue Umkleide und Dusche. Dritter Schritt: Sanierung der alten Halle. Dabei soll das gute alte Stück so aufgearbeitet werden, dass es als Sport- und Begegnungsstätte dienen kann.

Zudem sprach Steffes dann vom „Rückbau“ der kleinen Sporthalle auf dem Markplatz, um diese Fläche zur weiteren Quartiersentwicklung zu nutzen. Sven Schmitz ergänzte, dass der Sportplatz in Linden-Neusen zum Kunstrasenplatz umgewandelt werden soll. Eine Flutlichtanlage soll her.

Für Manfred Wirtz steht die Entwicklung des Singer-Geländes in Würselen-Mitte obenan. Fraktionschef Schmitz sagte: „Es mehren sich die Zeichen, dass das ursprüngliche Konzept nicht zum Tragen kommt.“ Die Stadt müsse rechtzeitig einen Plan B haben. Die CDU setzt dabei überwiegend auf Wohungsbau, nahe der Kaiserstraße in einem Teilbereich auch auf einen Verbrauchermarkt. Zudem drängt die CDU auf eine Lösung in Sachen Vorplatz St. Sebastian.

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