CDU-Urgestein Bongard vollendet 80. Lebensjahr

Von: ehg
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Bardenberger Urgestein wird 80 Jahre alt: der CDU-Politiker Joseph Bongard. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Ein Bardenberger Urgestein der Christlich-Demokratischen Union, Joseph Bongard, vollendet am Dienstag, 27. November, sein 80. Lebensjahr. Obwohl er in die Jahre gekommen ist, bekleidet er von 1987 an bis heute das Amt des Schatzmeisters im Stadtverband Würselen.

Will er doch, wie er zu scherzen pflegt, immer noch für „seine“ Mitglieder nur das Beste, deren Geld. Als Wahlhelfer stellte er sich in jungen Jahren schon in den Dienst der Christdemokraten. In Aachen geboren, besuchte er erst die Volksschule in Belgien und dann in der Passstraße. Als Postbeamter – von der Pieke auf –, war der Amtmann zuletzt zuständig für Aus- und Fortbildung in Aachen und Köln.

Außerdem gehörte er dem ständigen Prüfungsausschuss an. Als Übungsleiter hielt er sich und andere im Dienstsport fit, bis er 1997 in den Ruhestand trat. Seit seiner Hochzeit mit Bertine wurde der Vater von drei Kindern im „Dörflein“ sesshaft.

Ununterbrochen im Rat

Vom damaligen Vorsitzenden Fritz Rewinkel geworben, wurde er 1968 Mitglied der Christlich-Demokratischen Union Bardenberg. Seit 1972 gehörte er dem Stadtverbandsvorstand an. 1975 kandidierte er in Bardenberg erstmalig für den Rat der Stadt, in dem er sich ununterbrochen bis 2004 zum Wohle der Bürger, nicht nur im „Dörflein“, kommunalpolitisch engagierte. Nach dem freiwilligen Ausscheiden war Joseph Bongard als sachkundiger Bürger Sprecher seiner Fraktion unter anderen im Betriebsausschuss.

Seine besondere Aufmerksamkeit galt den Kommunalen Diensten Würselen. Er machte sich bei den Berechnungen der Gebühren für die Müllabfuhr, Straßenreinigung und für den Friedhof als Spezialist einen Namen. Im „Dörflein“ engagierte er sich beim Ausbau der Heidestraße und beim Bau der Kreisstraße 1, die seine Handschrift tragen. Für seine vielfältigen Verdienste ernannte der CDU-Stadtverband Würselen ihn 2003 schon zum Ehrenmitglied. Den Ehrenring der Stadt hatte er 1994 bereits erhalten. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundes Republik Deutschland wurde ihm 2007 verliehen.

20 Jahre lang gehörte er dem Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul an. Viele Jahres verwaltete das Geburtstagskind die Kasse des Heimatvereins Bardenberg. Ein Ständchen wird ihm an seinem Ehrentag der Männergesangverein „Orphea“ bringen, in dem er seit 1995 gesanglich einen Ausgleich findet.

Förderer der Vereine

Als Förderer unterstützt er die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und die Bardenberger Prinzengarde. Zu den Gratulanten wird neben seiner Frau Bertine, den Kindern und Schwiegerkindern sowie den vier Enkelkindern auch die kurdische Familie Ay zählen, mit der die Eheleute Bongard seit vielen Jahren befreundet ist. Sie hatten sich gegenseitig geholfen, als sie in eine Notlage geraten waren. Gefeiert wird am Dienstag, 27. November, von 10.30 Uhr bis 15 Uhr im Haus Steinbusch, Heidestraße 38, wo die Türe für alle Gratulanten weit offen steht.

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