CDU-Mitglied Lompa jr. fordert Mandatsverzicht

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Alsdorf. Bei den Mitgliedern der CDU sorgen die parteiinternen Auseinandersetzungen für Unruhe, auch bei Parteimitglied Georg Lompa jun.: Fünf Abtrünnige hätten ihre Parteiämter niedergelegt, dies als Abgang der „letzten Standhaften” zu beklagen, sei „ein plumper Versuch, die Öffentlichkeit zu verdummen”.

Vielmehr zögen sich Abweichler zurück „und stürzen die Alsdorfer CDU dadurch in eine schwierige Situation”. Dabei sei der Rückzug offensichtlich nicht politisch, sondern rein persönlich motiviert: „Es geht um Posten. Dabei sind die Personalquerelen einzig und alleine von Herrn Mortimer verursacht, weil er es nicht akzeptieren will, dass er für die von ihm angestrebte Machtfülle, die Personalunion von Stadtverbandsvorsitz und Fraktionsvorsitz, keine demokratische Mehrheit erhält.”

So wirke es jedenfalls auf ein CDU-Mitglied, „das sich selbst übrigens weder dem so genannten Brandt-Flügel noch dem Mortimer-Flügel verpflichtet sieht”. Zudem meint Lompa, dass die „Abtrünnigen” ihre Ratsmandate „einzig und alleine” ihrer Zugehörigkeit zur CDU verdankten, „für die Herren Mortimer und Hennes gilt dies allemal - sie sitzen nur dank der Reserveliste im Stadtrat. Aber auch die Herren Koerlings, Gebauer und Breuer wären wohl kaum gewählt worden, wenn sie für die ABU oder gar als unabhängige Kandidaten angetreten wären.”

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