Baesweiler - Carsharing-Pilotprojekt: Nicht festgelegt, sondern mobil

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Carsharing-Pilotprojekt: Nicht festgelegt, sondern mobil

Von: -ks-
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Bei Bedarf mobil: Davina Kruczek nutzt die its-Carsharing-Station in Baesweiler regelmäßig und gern. its-Geschäftsführer Dirk Pfeifferling setzt darauf, dass noch mehr Firmen „einsteigen“. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. Seit Frühjahr stehen am Internationalen Technologie- und Service-Center (its) in Baesweiler drei Fahrzeuge an einer Carsharing-Station rund um die Uhr zur Verfügung. Das hat sich aber offenbar noch nicht so richtig rumgesprochen. „Bei der Nutzung gibt es noch Luft nach oben“, sagt its-Geschäftsführer Dirk Pfeifferling.

Er trommelt für die Idee, dass nicht nur umliegende Firmen auf diese Wagen – zwei Pkw, ein Kleinbus – zurückgreifen, sondern auch Baesweiler Bürger. Das Ganze ist als sechsmonatiges Pilotprojekt gedacht.

Von der Grundidee ist Pfeifferling überzeugt. Wer die Kosten eines eigenen oder speziellen Dienstfahrzeugs mit dem Nutzen ehrlich gegenrechnet, dürfte in vielen Fällen zu dem Schluss kommen, dass sich der (finanzielle) Aufwand nicht lohnt, betont er. Zudem werde die Umwelt unnütz belastet. Davon gehen auch die Partner, die Firma fleetbutler und das Autohaus Thüllen aus.

Das Ganze funktioniert über eine App. Per Smartphone kann gecheckt werden, welche Fahrzeuge wann zur Verfügung stehen. Auf diesem Wege wird gebucht. Und vor Ort kann so auch das Fahrzeug geöffnet werden, um loszufahren. Die Fahrzeuge sind am its, Arnold-Sommerfeld-Ring 2, frei zugänglich abgestellt, sagt Pfeifferling.

Davina Kruczek, die bei dem Biotechnologieunternehmen „PerkinElmer chemagen“ im its arbeitet, ist begeistert von dem Angebot und nutzt dies je nach Bedarf. „Ich wohne in Aachen. Da brauche ich kein Auto. Würde ich regelmäßig mit dem Wagen zur Arbeit kommen, stünde der den ganzen Tag nur rum.“

Wenn sie einmal nicht eine Fahrgemeinschaft nutzen kann oder per Zug nach Alsdorf und dann mit dem Rad zum its fährt, nutzt sie das Carsharing-Angebot. Das 24-Stunden-Angebot von 16 bis 16 Uhr inklusive maximal 50 Kilometer sei günstiger, als mit der Bahn zu fahren. „Damit komme ich sehr gut hin.“

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