CAP-Music-Contest: Rockige Riffs ertönen im Carl-Alexander-Park

Von: Rebecca Kiljan
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Baesweiler. Das Spektrum ist breit: „Von Rock und Alternative über Metal, Hardcore, Grunge oder ,RapnRoll” reichte laut David Frings das Teilnehmerfeld des diesjährigen CAP-Music-Contests der Stadt Baesweiler.

Frings ist zum einen seit Juni 2009 der Jugendbeauftragte der Stadt Baesweiler, zum anderen ist er für die organisatorischen Fragen des CAP-Contests verantwortlich.

Der CAP-Music-Contest ist eine von der Stadt Baesweiler initiierte Veranstaltung zur Förderung junger, regionaler Bands. Das Projekt wurde 2008 als reiner Wettbewerb für Schülerbands gestartet und entwickelte sich bereits im darauf folgenden Jahr zum Contest unter Freizeitbands. Diese müssen zwei Kriterien erfüllen: Das Durchschnittsalter darf nicht zu hoch sein, und zudem müssen sie aus der Städteregion und Umgebung kommen.

Viel los bei den Vorentscheiden

Bei den Vorentscheiden, die im Malteser Jugendtreff in Setterich ausgetragen wurden, herrschte großer Andrang - von Seiten des Publikums und von Seiten der Bands. Frings: „Beide Tage waren mit knapp 370 Besuchern nahezu ausverkauft.” Insgesamt hatten sich laut Frings 20 Bands angemeldet. Einige davon hätten allerdings aussortiert werden müssen, da sie nicht den Kriterien entsprachen.

Acht Bands - darunter vier aus dem Nordkreis - haben es nun ins Finale geschafft: „SyntaXerroR” (Baesweiler), „Evergreen” (Herzogenrath), „A Drop In The Ocean” (Jülich/Alsdorf/Herzogenrath), „Fulsome Grade” (Baesweiler), „Stage4Friends” (Wassenberg), „MTM” (Langerwehe), „Death By Chocolade” (Aachen) und „The Horrorpuppets” (Eschweiler).

„Die Musikstile waren diesmal erneut breit gefächert. Seit vier Jahren bewegen wir uns allerdings vermehrt im Rockbereich”, erklärt David Frings. Und es wundert nicht, dass die Bands so reges Interesse am CAP-Contest haben: „Wer die Plätze zwei und drei erreicht, bekommt einen Geldpreis, mit dem man sich eine kleinere Aufnahme oder ein neues Mikrofon finanzieren kann. Platz Nummer eins ist eine Demoaufnahme im Wert von 500 Euro.”

Dabei darf sich die Siegerband selbst ein Studio für ihre Aufnahmen aussuchen. „Wenn man allerdings noch keine Erfahrung auf dem Gebiet hat, helfe ich natürlich gerne”, sagt Frings.

Im Vorentscheid entschied zu 50 Prozent das Publikum und zu 50 Prozent die Jury, um den Bands mit weniger Fans die gleichen Chancen zu ermöglichen. Die fachkompetente Jury besteht aus Wolfgang Brand, Urgestein der Jury und Organisator vieler Festivals in der Region, Daniel Kemper, Musiker aus dem Raum Heinsberg, und Kevin „ben” Bernado, dem Frontmann der Eschweiler Band „ben fortune”.

„Im Finale entscheidet allein die Jury. So kann beispielsweise eine Band aus Baesweiler mehr Leute mobilisieren als eine ortsfremde Band”, betont der Jugendbeauftragte. Daher liegt die Entscheidung bei der Jury und nicht beim Publikum.

Demnach geht es im Finale allein um die Leistung der Band - etwa kreatives Songwriting, spielerische Umsetzung oder die Darbietung auf der Bühne. Allerdings, so Frings, werde die Publikumsresonanz auch mit in die Bewertung einbezogen.

Das Finale des CAP-Music-Contests findet am Freitag, 8. Juli, um 17 Uhr im Carl-Alexander-Park statt. Der Eintritt ist frei.
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