Baesweiler - Burgfrieden ist nichts für Frank Küster

Burgfrieden ist nichts für Frank Küster

Von: mas
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Der Mann hat immer was zu lästern: und Frank Küster kann das gut. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Burgfrieden? Den gibt es mit Frank Küster nicht. Der Düsseldorfer Kabarettist glänzte auch bei seinem dritten Gastspiel in diesem Jahr in Baesweiler. Im Kulturzentrum der Burg lästerte, kritisierte und parodierte der TV-erfahrene Künstler im Rahmen der Reihe „Kultur nach Acht“.

Sein Thema: Deutschland hat gewählt. Aber was? Den Sieg der CDU kommentierte er nach Küsterscher Lesart in Baesweiler mit den Worten: „Hier ist das ja die Normalität.“

Aber wie geht man in Deutschland nun mit dem Ergebnis um? Frank Küster: „Wir haben in Deutschland keinen Bildungsnotstand, wir haben einen Regierungsbildungsnotstand!“ Oder: „Was mag wohl bei Mutti Angela Merkels Kaffeeklatsch zur Koalitionsbildung herauskommen?“

Frank Küster hielt nicht nur bei der Bundespolitik lange an, er nahm sich auch der Themen Kirche, Klima („Mittlerweile ist es doch so, dass sich die Bäume schon vor die Züge werfen“) oder den Verstorbenen des Monats – Marcel Reich-Ranicki und Paul Kuhn – an.

Zum Syrien-Konflikt fragte der Künstler: „Warum setzt die UNO Kommissionen zur Prüfung von Giftgas-Einsätzen ein? Da hätte man doch einfach nur in die Auftragsbücher der deutschen Chemieindustrie gucken müssen!“ Gastauftritte hatten an dem kurzweiligen Abend Malte Pieper und Carsten Höfer aus Münster.

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