Burgfest: Von Rittern, Schmieden und Brandmeistern

Von: mabie
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Ritter „Lutherius von Limburg“ erläuterte den Gästen gerne die mittelalterliche Waffentechnik. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Wie leicht es sein kann, einem Veranstalter ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, war am Wochenende beim Burgfest in Herzogenrath zu beobachten. „Einfach super“, meinte beispielsweise Nadine Schwartz, die seitens der Stadt für das Fest im Herzen von Herzogenrath verantwortlich zeichnete.

Damit meinte sie nicht unbedingt das Wetter und den Besucherzuspruch am Samstag, obwohl der besser war als erwartet. Vielmehr war es die Besucherzahl beim traditionellen Dämmerschoppen der Stadt, der mit genau 421 zahlenden Gästen ein echtes Highlight war.

Mit ein Grund dafür dürfte das Gastspiel der bekannten Combo „Lagerfeuer-Trio“ gewesen sein, die mit Hits (auch) aus eigener Feder die Menschen zum Jubeln brachten. Gejubelt haben dürften auch die Geschäftsleute und der Verein Burg Rode, denn der Sonntag erwies sich als erfreulich sonnig, durch viele Bands sehr musikalisch, und zog so die Massen schnell an.

Schon vor der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Christoph von den Driesch gab es rund um das Fest kaum noch Parkplätze. Auf der Kleikstraße, aber auch rund um die Burg musste man dann schon als Fußgänger einen Gang runterschalten, um im Gedränge nicht zum Drängler zu werden. Das störte oben auf der Burg kaum noch jemanden, stattdessen wurden Burgführungen mit Catharina Scholtens oder mittelalterliche Waffenkunde mit „Lutherius von Limburg“ erlebt.

Am Fuße der Burg, deren Besteigung bei den doch sommerlichen Temperaturen einiges an Schweiß fließen ließ, legte derweil Didier Fladmont noch ein paar Stücke Kohle nach. Schließlich musste seine Esse zum Schmieden heiß genug sein, um mit dem Hammer die metallene Rose, die er am Sonntag fertigte, auch zu vollenden. „Heiß genug“, befand er nur kurz, und ließ ein ums andere Mal den schweren Schmiedehammer auf das Objekt der Begierde niedersausen.

Wer sich von der Hitze etwas Abkühlung verschaffen wollte, war nicht nur bei den mannigfaltigen kulinarischen Angeboten richtig aufgehoben. Denn auch die Feuerwehr hatte als augenzwinkernde Nachwuchswerbung für Kinder einen Schlauch samt Ziel dabei. Wer hier ins Schwarze traf, durfte sich binnen einer Minute vom Feuerwehrmann zum Brandmeister adeln lassen. So steckte die auch dem Wetter zu verdankende Laune wirklich alle Anwesenden an, die dann zum Ende eines wirklich gelungenen Burgfestes mit freudestrahlendem Lächeln nach Hause gingen.

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