Burgfest: Roda verwöhnt die Gäste mit viel Trubel

Von: mabie
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Volle Straßen gehören beim Burgfest zum Stadtbild. Foto: Markus Bienwald
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Das Technische Hilfswerk Herzogenrath ist mit praktischen Demonstrationen vertreten. Foto: Markus Bienwald
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Das „Spielmannsfeuer“ brennt in dem Quartett: Dabei heizen die Musiker im tollen Ambiente von Burg Rode so richtig ein.
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Das Eisen schmieden, solange es heiß ist, dafür stehen Ron van Loorbeek und Jungschmied Kevin Haselier.

Herzogenrath. Es gab beim Herzogenrather Burgfest am Wochenende so einige Menschen, die Grund genug hatten, mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Da war zum einen Konni Markgraf, die sich eigens aus einem Dorf nahe Geilenkirchen auf den Weg gemacht hatte, um im historischen Ambiente die Burg Rode zu genießen.

„Und natürlich bin ich auch hier, um meinen Sohn spielen zu hören“, gab sie lachend zu. Letzterer ist als Trommler bei der Mittelalterband „Spielmannsfeuer“ der selbst ernannte „Davul“ und trieb seine drei Mitstreiter, die sich in passende Namen wie „Arkay Flammenschlag“, „Das Mittelalter Daselbst“ und „Varulf, der Schadenfrohe“ hüllen. Den riesigen Spaß, den sie alle am Musizieren haben, ließen sie natürlich auch die begeisterten Gäste spüren. Den hatten am Abend zuvor auch die Besucher beim Auftritt der nicht nur rund um Aachen prominenten Band „Lagerfeuer Trio“.

Viel zu sehen auf Künstlermeile

Doch die Gäste dürften nicht nur dort, sondern gleich bei der offiziellen Eröffnung mit Bürgermeister Christoph von den Driesch und der Herzogenrather Kapelle Straß richtig in Stimmung gekommen sein.

Der verkaufsoffene Sonntag war natürlich auch Grund genug, für die Mitglieder vom Gewerbeverein Herzogenrath zu strahlen. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Vorstandsmitglied Hans-Peter Krzemien über den tollen Besuch. Und die vollen Straßen am Sonntagnachmittag gaben ihm recht. So drängten sich schon am frühen Nachmittag viele hundert Menschen von der Kleikstraße hoch zur Burg und zurück. Auf dem Weg ließ sich beispielsweise beim Team vom THW auch mal der praktische Umgang mit schwerem Gerät üben. Und die Händler, die dafür sorgten, dass auch etwas in den Einkaufstüten zu sehen war, freuten sich mit über das Wetter.

Ein paar ausgefallenere Dinge gab es dann auf der bei der Burg platzierten Künstlermeile zu sehen. Dort hatten auch die Schmiede um Ron van Loorbeek aus Brunssum ihre Zelte aufgeschlagen. Und als ob die Sonne noch nicht genug Kraft an diesem herrlichen Frühsommertag entwickelte, schürten die Männer in schwarz mit Esskohle noch mal richtig das Feuer, bis Jungschmied Kevin Haselier die Funken so richtig fliegen lassen konnte. „Das macht so richtig Spaß hier“, kommentierte van Loorbeek, „hier können wir den Leuten mal richtig zeigen, was wir alles können“. Und wer sich dann vom Bummeln und Stöbern mal ausruhen wollte, konnte das auch beim vielfältigen gastronomischen Angebot tun. Und das sorgte letztlich dann auch noch einmal für viele strahlende Gesichter beim gelungenen Burgfest in Rodas Mitte.

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