Burgfest in Herzogenrath kommt gut an

Von: Elisa Zander
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Volle Straßen: Das Burgfest in Herzogenrath zog auch in diesem Jahr wieder viele Besucher an. Foto: Elisa Zander

Herzogenrath. Eigentlich wollten Jasmin (7) und ihr Bruder Timo (5) bei dem strahlenden Sonnenschein am Sonntag viel lieber ins Freibad. Doch ihre Eltern Ulrike und Frank Schmetz wollten erst das Burgfest besuchen. Der Knatsch war vorprogrammiert, doch die langen Gesichter der Kinder blieben nicht lange.

„Die sehen ja aus wie aus meinem Ritterbuch”, stellte Timo begeistert fest. Er hatte gerade die mittelalterlich gekleideten Gaukler und Handwerker im Burggarten der Burg Rode entdeckt. Geschützt im Schatten des aufgestellten Zeltes saßen die Frauen und Männer und zauberten allein schon durch ihre Anwesenheit mittelalterliches Flair auf die Burg. „Voll cool”, lautete Timos Urteil und auch bei Jasmin war von Langeweile nichts mehr zu spüren.

Das 28. Burgfest als „Gemeinschaftsproduktion” des Gewerbevereins Herzogenrath, des Kuratoriums Burg Rode und der Stadt Herzogenrath war erneut ein Erlebnis für die ganze Familie. Aussteller, Schausteller und Verkäufer reihten sich in den Straßen der Fußgängerzone aneinander.

In der oberen Kleikstraße präsentierten Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Verschiedenste Schmuckanfertigungen brachten dabei speziell die Besucherinnen zum Stoppen an den Ständen.

Zur Eröffnung auf der Burg Rode war unter anderem die Weinkönigin Alina Bäcker aus Mayschoß angereist. Mitgebracht hatte sie die Winzer-Freunde, die sich im Burggarten mit einem Stand präsentierten. Auf der Bühne spielten unter anderem der Instrumentalverein Richterich und das Fanfarencorps der Prinzengarde Alsdorf auf.

Schön anzusehen waren die Impressionen aus dem Musical „Tarzan”, die der TSC Gold darbot. Das gefiel auch Timo und Jasmin, die begeistert mitklatschten.

Sportlich gefordert wurden Groß und Klein beim Kistenklettern der Sportvereinigung Straß. Das breite gastronomische Angebot an und um die Burg Rode wurde, vor allem aufgrund des heißen Wetters, gerne von den Besuchern angenommen. Schattige Plätze waren schnell belegt. Und wer keinen mehr ergattern konnte, hatte die Möglichkeit, sich bei einer Führung durch die Burg Rode in den kühlen Gemäuern abzukühlen.
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