Würselen - Buntes Treiben: „Dem Himmel sei Dank“

Buntes Treiben: „Dem Himmel sei Dank“

Von: Nadine Tocay
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Bei dem „bühnenreifen“ Theaterensemble laufen die Proben auf Hochtouren: In rund zwei Wochen steht die Premiere ihrer Komödie „Dem Himmel sei Dank“ an. Foto: Nadine Tocay

Würselen. Die Kostüme sind fertig, der Text sitzt – jetzt geht es an den Feinschliff: Es sind noch gut zwei Wochen, bis es für den Theaterverein „Bühnenreif“ wieder heißt: Vorhang auf! Im 19. Jahr des Ensembles steht die Komödie „Dem Himmel sei Dank“ von Bernd Gombold auf dem Programm.

Pfarrer Alfons Teufel (Pascal Seifert) benötigt dringend Geld für die Renovierung seiner Kirche. Dies versucht er, mit nächtlichen Kartenspielen im Pfarrgemeindehaus und dem Verkauf von schwarz gebranntem Schnaps herbeizuschaffen. Schnell spricht sich sein buntes Treiben bis in die höheren Riegen des Bistums herum. Als dann der strenge Domkapitular Dr. Jüngling (Wilfried Bonn) im Pfarrhaus auftaucht, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Bereits seit Oktober probt die elfköpfige Gruppe für das rund zwei Stunden dauernde Stück. Dabei war sie in diesem Jahr vor eine besondere Herausforderung gestellt: „Unser Pianist muss diesmal leider aussetzen“, erklärt Martin Tremöhlen. Für die Gruppe, die in ihren Stücken eine Vielzahl von selbstgetexteten Liedern einbaut, war das zuerst ein herber Schlag. „Wir haben aber mittlerweile einen Ersatz gefunden und hoffen, dass alles gut funktioniert“, zeigt er sich zuversichtlich.

Diese Zuversicht mag sicherlich auch daher rühren, dass die Schauspieler ein eingespieltes Team sind, sich bereits seit vielen Jahren kennen. „Wir sind damals aus dem Literaturkurs des Heilig-Geist-Gymnasiums entstanden“, erzählt Pascal Seifert. Im Laufe der Jahre seien neue Gesichter hinzugekommen, andere wieder gegangen.

Und nach all der Zeit sind die Schauspieler nicht nur auf der Bühne eine Einheit. „Wir treffen uns auch oft privat, gehen essen und haben schon kleinere Städtetrips gemacht“, so Marcel Simons, der im Stück die Rolle des trinkfesten, arbeitsscheuen Küsters der Pfarre verkörpert. Und Tremöhlen ergänzt: „Wir kennen uns alle sehr gut, kennen die Stärken und Schwächen der anderen. Das ist das Besondere an unserer Gruppe.“

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