Bundesminister Gröhe besucht künftiges Rhein-Maas-Klinikum

Von: Yannick Longerich
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Prof. Georg Mühlenbruch (rechts) gibt René A. Bostelaar (MZ-Geschäftsführer), Helmut Etschenberg (Städteregionsrat), Hermann Gröhe (Bundesgesundheitsminister) und Hendrik Schmitz (Mitglied des Landtags NRW) (v.l.n.r.) einen Einblick in die medizinischen Abläufe. Foto: Yannick Longerich

Würselen. Die Pflege war das große Thema, das Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Gepäck hatte. Auf Einladung von CDU-Parteifreund und Landtagskandidat Hendrik Schmitz traf sich Gröhe mit Vertretern des Medizinischen Zentrums der Städteregion und machte sich ein detailliertes Bild vom Standort Marienhöhe und dessen laufender Umwandlung zum „Rhein-Maas Klinikum“.

Gröhe informierte sich über den aktuellen Stand bezüglich der Standort Frage Bardenberg/Würselen und verwies auf die elementaren Vorteile spezialisierter Kliniken. Eine Zentralisierung und Zusammenlegung der „Akut-Medizin“ sei auf lange Sicht allerdings unausweichlich.

MZ-Geschäftsführer René A. Bostelaar verwies auf die Tradition beider Standorte, unterstrich jedoch, dass eine Konzentration der jeweiligen Kliniken an einem zentralen Standort forciert werde.

Das Finanzierungskonzept (Fördermittel, Gesellschafterdarlehen und Bürgschaften) wurde dem Minister im Einzelnen vorgestellt. Gröhe mahnte an, dass unzureichende Investitionsmittel seitens des Landes zu Qualitätsverlusten auf Stationsebene führen würden.

In Würselen wie anderswo müssen laut Bostelaar Fachkräfte modernste Standards vorfinden, damit sie langfristig gehalten werden können. Prof. Dr. Karsten Junge (stellvertretender ärztlicher Direktor) und Prof. Dr. Georg Mühlenbruch (ärztlicher Direktor) führten den Minister stellvertretend für die Ärzteschaft am MZ durch die Neubauten und kernsanierten Stationen.

Bostelaar und Klaus Böckmann (Pflegedirektor) setzen auf eine heterogene Gewichtsverteilung bei der Ausrichtung des neuen „Rhein-Maas Klinikums“, Investition und Bau stünden in stetiger Kooperation mit Fragen auf menschlicher und personaler Ebene. „Wir arbeiten für Menschen, das steht an oberster Stelle“, unterstrich Bostelaar.

Lob vom Minister ernteten die Vorschläge der Führung, Bardenberg nach einem möglichen Teilabriss zur Ausbildungsstelle für Pflegeberufe umzufunktionieren: „Wenn ein solcher Ausbildungswille gezeigt wird, muss dieser auch unbedingt gefördert werden.“

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