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Bürgermeisterkandidaten stellen sich noch einmal gemeinsam

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
Kandidaten
Drei Kandidaten, drei besondere Gegenstände: Dr. Manfred Fleckenstein, Stefan Kuklik und Christoph von den Driesch hatten vor der Fragerunde mit Diakon Franz-Josef Kempen (v.l.) auch persönliche Objekte zur Hand.

Herzogenrath. Fast schien es, als hätten die drei Bürgermeisterkandidaten, die am kommenden Sonntag in Herzogenrath zur Wahl stehen, ihre „Claims“ klar abgesteckt. Sie näherten sich am Mittwochabend im Pfarrsaal von St. Willibrord Merkstein mit Respekt einander an. Es wurde zar teilweise kontrovers argumentiert, aber nicht gestritten.

Die Argumente kamen denjenigen, die sich die beiden vorigen Diskussionsrunden angeschaut hatten, schon bekannt vor und stimmten mit dem Bild überein, das Amtsinhaber Christoph von den Driesch (CDU), und die Herausforderer von SPD, Dr. Manfred Fleckenstein, und Piraten, Stefan Kuklik, bereits zuvor im Wahlkampf abgegeben hatten. Diakon Franz-Josef Kempen konnte als Vertreter des Bildungswerkes St. Willibrord Merkstein allerdings noch eine ganz persönliche Note hinzufügen. Denn zu Beginn durfte sich jeder Kandidat zu drei frei wählbaren Gegenständen aus den Bereichen Glauben, Musik und Handwerk äußern.

Dr. Fleckenstein pickte sich Pink Floyds Album „The Wall“ heraus und sah dies als Meilenstein der Rockmusik an, die ihn auch präge. Kuklik griff sich gleich die Maurerkelle und berichtete davon, wie er kürzlich eine Wand im Eigenheim neu verputzt habe. Und von den Driesch fasste sich ein mit jüdischen Zeichen besetztes Tuch und berichtete davon, wie er den jüdischen Glauben kennen und schätzen gelernt hat.

Hinter die Kulissen blicken

So konnten die rund 60 Anwesenden im Pfarrsaal abseits der bereits postulierten Aussagen zu verschiedensten Wahlkampfthemen auch mal ein wenig hinter die Kulissen der Kandidaten blicken. Ganz persönliche Ansichten offenbarte auch die Frage danach, wie jeder Werbung für Herzogenrath machen würde. „Wir haben vier Stadtteile, denn Kerkrade gehört dazu“, betonte Stefan Kuklik, der auch meinte: „Wir haben das Herz im Namen, was gibt es Schöneres?“ Auf „eine sehr liebens- und lebenswerte Stadt, die eine europäische Ausrichtung hat“, blickte der amtierende Bürgermeister. Und aus Sicht des Sozialdemokraten zeigt sich mit Herzogenrath eine Stadt, „die mit der Burg eine viel stärker vermarktbare Attraktion hat, viel Potential angesammelt, aber auch Reserven hat“. Am Ende der 90-minütigen Diskussionsrunde war dann aber noch Raum für einen Wunsch, den alle Anwesenden teilten: Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung am Sonntag.

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