Baesweiler - Bürgermeister blickt zuversichtlich in das neue Jahr

Bürgermeister blickt zuversichtlich in das neue Jahr

Von: Stefan Klassen
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Aufmerksame Zuhörer: Bürgerm
Aufmerksame Zuhörer: Bürgermeister Dr. Willi Linkens definierte beim städtischen Neujahrsempfang die Ziele 2012. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Mutmachen statt Wehklagen: Beim Neujahrsempfang hat Bürgermeister Dr. Willi Linkens erneut bekräftigt, dass er auch 2012 nicht gewillt ist, in den Chor des allgemeinen Jammerns einzustimmen.

Im Gegenteil. Es gelte, „gemeinsam optimistisch nach vorne zu blicken und die Zukunft menschlich zu gestalten”.

Der Erste Bürger stellte im PZ des Gymnasiums vor 550 Gästen aus Bürgerschaft, Politik, Institutionen und Vereinen heraus, dass die Stadt weiter „soziale, kulturelle, jugend-, familien- und seniorenfördernde Maßnahmen als Schwerpunkte” sehe. Und weil die Baesweiler Gemeinschaft durch ein „beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in allen Institutionen” geprägt sei, „tritt bei uns keine Resignation auf”.

Linkens benannte als mittelfristige Schwerpunkte die weitere städtebauliche Aufwertung der Zentren in Setterich und Baesweiler, einen Anschluss an das Netz die Euregiobahn („Ohne unwirtschaftliche Umwege”) und die Weiterentwicklung des Projektes Soziale Stadt Setterich. Zudem, so versicherte Dr. Willi Linkens, werde er alles daran setzen, den bereits hohen Stellenwert des Gewerbegebietes („Wir sind auf einem hervorragenden Weg”) weiter zu steigern.

Der Bürgermeister kündigte beim Neujahrsempfang, in dessen festlichem Rahmen der Chefredakteur dieser Zeitung, Bernd Mathieu, mit dem „Ehrenlöwen” ausgezeichnet wurde, an, weiter auf Bürgernähe zu setzen. „Es ist mir wichtig, die bewährten Bürgerforen im neuen Jahr fortzusetzen.” Die Veranstaltungen 2011 - etwa zum Thema Finanzen - seien sehr erfolgreich verlaufen.

Apropos Finanzen: Die vom Land NRW praktizierte Gemeindefinanzierung, die für Baesweiler 2012 ein Minus von zwei Millionen Euro bedeutet, sei „beängstigend”, kritisierte Linkens. Dennoch gab sich der Bürgermeister auch in diesem Punkt zuversichtlich-kämpferisch: Trotz allem sei die Stadt immer noch finanziell handlungsfähig. „Notwendige Sparmaßnahmen, notwendige negative Entscheidungen, werden zu einem Großteil von Rat und der Bürgerschaft mitgetragen.
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