Herzogenrath - Bürger zahlen weniger Abfallgebühren

Bürger zahlen weniger Abfallgebühren

Von: Katrin Fuhrmann
Letzte Aktualisierung:
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Eine Tonne Müll kostet 2018 in Herzogenrath rund 30 Euro weniger. Foto: Jaspers

Herzogenrath. Die Abfallgebühren in Herzogenrath werden für die Einwohner im Jahr 2018 voraussichtlich etwas geringer ausfallen. Im Haupt- und Finanzausschuss wurden die voraussichtlichen Kosten für das kommende Jahr vorgestellt.

Die Grundgebühr sinkt von 14,60 Euro auf 12,51 pro Einwohner. Die Kosten für Rest- und Sperrmüll werden von 177,92 auf 146,33 Euro pro Tonne herabgesetzt. Der Entsorgungspreis für Altholz reduziert sich in 2018 wieder von 89, 25 Euro auf 83,30 Euro pro Tonne. Die Entsorgungsgebühren für den Bioabfall bleiben hingegen stabil bei 80,40 Euro pro Tonne.

Die meisten Haushalte in Herzogenrath nutzen laut Regio-Entsorgung für den Hausmüll derzeit 60-Liter-Tonnen, davon sind 14.400 in Gebrauch. Außerdem gibt es 2440 120-Liter-Tonnen, 560 240-Liter-Tonnen und 160 1100-Liter-Tonnen. Mehrfamilienhäuser nutzen manchmal mehrere kleine statt große Tonnen für ihren Abfall. Die Altpapiertonnen gibt es nur in zwei Größen – von den 240-Liter-Tonnen sind 15.400 in Gebrauch, 350 weitere Tonne haben eine Kapazität von 1100 Litern.

Richtiger Umgang mit Textilien

Für die Verwaltung ist die Kostensenkung ein Erfolg. Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Kosten reduziert werden.

Stichwort Altkleid-Container: Derzeit gibt es in Herzogenrath 48 Stück. Die Unterhaltung dieser kostet die Stadt etwa 22680 Euro. Umso wichtiger ist es, dass die Container auch nur für Altkleider genutzt werden und nicht etwa für Matratzen oder verschmutzte Textilien. Die gehörten in den Restmüll oder könnten am Wertstoffhof abgegeben werden, wie die Verwaltung mitteilt. Bett- und Tischwäsche, Daunendecken und Gardinen können verpackt eingeworfen werden.

Generell verlief die Entsorgung laut Regio-Entsorgung, die für die Abfallwirtschaft in Herzogenrath zuständig ist, im Jahr 2017 – trotz Änderungen in der Abfuhrlogistik, sehr gut. Aufgrund einer im Frühjahr 2016 von der Verwaltung vorgenommen Evaluierung der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes wurden die Öffnungszeiten zum 1. März 2017 verändert.

Für den Betrieb des Wertstoffhofs ergeben sich im kommenden Jahr Kosten in Höhe von etwa 125.488 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 wurden 99.460 Euro für Logistik-, Personal-, und Sachkosten ausgegeben.

Die Kosten fallen laut Verwaltung vor allem deswegen höher aus, weil der Wertstoffhof immer häufiger und intensiver von Bürgern genutzt wird. Das habe nämlich eine hohe Anzahl an Abfalltransporten zur Folge. Dem gegenüber stehen Einsparungen bei den Abfallmengen im Hol-System (Grünschnitt, Sperrmüll, Altholz). Die eingesammelte Menge konnte im Jahr 2017 nochmals gesteigert werden. Das bewertet die Verwaltung als positiv denn: Je mehr Müll eingesammelt wird, umso weniger landet auf der Straße oder anderen Flächen. Im Hinblick auf die abfallwirtschaftliche und ökologische Zielsetzung sei das eine gute Entwicklung.

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