Herzogenrath - Bürger informieren sich über Neubau des Mercedes-Autohauses

Bürger informieren sich über Neubau des Mercedes-Autohauses

Von: Hanna Sturm
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Mit ihrer modernen neun Meter hohen Glasfassade wird die Ausstellungshalle des neuen Mercedes-Autozentrums das Bild der Roermonder Straße prägen.

Auf der Flächenbrache zwischen Banker Straße und Weiherstraße soll auf ungefähr 13.250 Quadratmetern gebaut werden. Da das Gebiet noch als Wohn- und Mischgebiet deklariert ist, muss der Flächennutzungsplan insoweit geändert werden, dass es als Gewerbefläche genutzt werden kann.

Um auch den Anwohnern eine Möglichkeit zu geben, Fragen und Kritik einzubringen, hatte die Stadt zur Bürgerversammlung ins TPH geladen. Viele Bewohner aus den angrenzenden Straßen nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren. Größter Anlass zu Sorge war die künftige Verkehrssituation auf der ohnehin stark belasteten Roermonder Straße.

Das neue Autozentrum werde zwei Zufahrten haben, erklärte Investor Michael Bähr. Die Hauptzufahrt von der Roermonder Straße aus werde den Pkw von Kunden und Mitarbeitern vorbehalten sein, während Lkw über die zweite Zufahrt an der Banker Straße auf das Gelände gelangen.

Gemäß eines bereits erstellten Verkehrsgutachtens rechne er mit 15 mittelgroßen 7,5-Tonnern am Tag. Die großen Tieflader zur Neuwagenlieferung seien nur jede Woche oder alle 14 Tage zu erwarten. Trotzdem sorgten für Unmut. „Ich bin nicht begeistert über die ganzen Lkw, die dann die Banker Straße rein und raus fahren”, machte sich ein Anwohner Luft.

Viele Bewohner fanden aber auch, dass die neue Regelung ein Fortschritt gegenüber der jetzigen Situation sei. Bei der Neuwagenanlieferung am momentanen Standort halten die Transporter häufig auf der Roermonder Straße - lange Staus sind so programmiert. „Ein unhaltbarer Zustand, der mir auch sehr unangenehm ist”, stellte Michael Bähr in Aussicht, dass dieses Problem mit dem Neubau wegfalle.

„Ich bin froh, dass wir Mercedes am Standort Kohlscheid halten können und glaube, dass der Neubau für die Nachbarschaft und die Stadtentwicklung sehr gut ist”, bilanzierte der Technische Dezernent Rüdiger Staron. Bis zum 23. Januar können die Pläne noch eingesehen werden und Anregungen bei der Stadt eingereicht werden. Vorliegende Stellungnahmen werden dann im Planungsausschuss erörtert, und über die Baugenehmigung entscheidet anschließend der Stadtrat. Frühester Baubeginn wäre Mitte Februar.
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