Bürger fordern Ausstieg aus der Atomkraft

Von: fs
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Bis zu 200 Bürger protestierten am Montag zum wiederholten Mal gegen Atomkraft.

Nordkreis. Erneut haben zahlreiche Bürger mit Mahnwachen an die atomare Katastrophe in Japan erinnert und an die Bevölkerung appelliert, Konsequenzen in Deutschland zu ziehen.

Rund 60 Teilnehmer versammelten sich am Montag angesichts des verheerenden Atomunfalls in Fukushima zum zweiten Mal auf dem Kirchvorplatz von St. Petrus in Baesweiler.

SPD und Grüne - vertreten durch den Ortsvereinvorsitzenden Dr. Karl Josef Strank und die Ortverbandsvorsitzende Elvira Resch-Beckers - verlangten in einem gemeinsamen Aufruf an die Bevölkerung: „Die dramatischen Ereignisse in Japan fordern Konsequenzen im Umgang mit der Atomenergie - und zwar weltweit. Jetzt verantwortlich handeln heißt abschalten! Wir fordern den Ausstieg aus der Atomenergie.”

Risiken für die Menschen

Der Protest wird in Baesweiler am kommenden Montag, 4. April, von 18 bis 18.30 Uhr fortgesetzt - ebenso in Herzogenrath, wo sich am vergangenen Montag rund 200 Bürger zu einer Protestwache gegen die bisherige Atompolitik der Bundesregierung zusammenfanden.

Auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz wurde das Gedenken an die Umwelt- und Atomkatastrophe in Japan mit der Kirschblüte, dem wichtigsten Symbol Japans, eingeleitet. Dann wurden staccatohaft die Namen der deutschen Atommeiler, ihre Risiken für die Menschen in der 50 Kilometer-Zone sowie die Anzahl der bisherigen Störfälle vorgelesen.

In Alsdorf nahmen rund 60 engagierte Bürger an der Mahnwache auf dem Denkmalplatz teil. Franz-Josef Emundts (Bund) hielt eine kurze Ansprache, dann wurde angesichts der Opfer in Japan eine Gedenkminute eingelegt. Auch in Alsdorf wird die Anti-Atom-Aktion am Montag um 18 Uhr fortgeführt, wie Horst-Dieter Heidenreich (Grüne) bestätigte.
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