Buchenhecke fällt Sparmaßnahmen zum Opfer

Von: akas
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Nur noch kahle Stümpfe: An der Roermonder Straße hat die Stadt die Heckenschere ausgepackt. Foto: Annika Kasties
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Herzogenrath. An der Roermonder Straße hat die Stadt die Heckenschere ausgepackt und damit einige Bürger empört. Zwischen der Kreuzung Weststraße/Bankerstraße am Autohaus Mercedes und dem Discounter Netto, einer Strecke von rund 600 Metern, sehen Passanten am Straßenrand zurzeit vor allem eins: kahle Stümpfe.

Mit dem Rückschnitt der Buchenhecke setzt die Stadt einen Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses vom vergangenen Herbst um, teilte der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Denn auch wenn sich der Haushalt von Roda zunehmend entspanne, habe die Stadt nach Einschätzung der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) im Vergleich zu anderen Kommunen „extrem hohe Aufwendungen für das Straßenbegleitgrün“.

Schon im März vergangenen Jahres hatte die Politik im Zuge der Haushaltsbeschlüsse die Verwaltung damit beauftragt, die städtischen Grünflächen auf ein mögliches Sparpotenzial unter die Lupe zu nehmen. Das entsprechende Konzept für mittel- und langfristige Sparmaßnahmen wurde Ende 2016 beschlossen.

Dass die Heckenpflanzungen an der Roermonder Straße nun den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen sind, liege daran, dass sie „sehr pflege- und personalintensiv“ seien. Wegen der stark befahrenen Straße erfordere die Pflege der Hecken besondere Sicherheitsmaßnahmen für die städtischen Mitarbeiter – und damit hohe Kosten, erklärte Migenda und verwies zudem darauf, dass das Grün bereits vor Beginn der Heckenschonfrist am 1. März zum Schutz brütender Vögel gekappt wurde. Der Rückbau der städtischen Grünflächen falle der Stadt nicht leicht, betonte Migenda. „Doch in diesem Bereich halten wir es für vertretbar.“

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