Brückensperrung: Anwohner mit Umleitungen zufrieden

Von: vm
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Jetzt aber schnell: Fünf Sekunden Zeit haben Fußgänger derzeit nur, um die Aachener oder Eschweiler Straße zu überqueren. Die Stadt Alsdorf verspricht, sich darum zu kümmern. Foto: Verena Müller

Nordkreis. Überraschend geräuschlos ist die Baustelleneinrichtung zur Sanierung der Autobahnbrücke zwischen Mariadorf und Warden erfolgt. Seit Montag ist die Durchfahrt auf der Brücke in beide Richtungen (Eschweiler Straße) gesperrt.

Rechtzeitig waren die Umleitungen ausgeschildert und die Nebenstraßen in direkter Nähe zu Anwohnerstraßen deklariert worden. „Wir haben keine Beschwerden erhalten. Ich muss sagen, das ist alles sehr gut gelaufen“, sagt Michael Göttgens, Bauamtsleiter der Stadt Alsdorf.

Diese ist zwar nicht verantwortlich für die Sanierung des Bauwerks – das ist der Landesbetrieb Straßen NRW. Im Auftrag des Bundes – aber die Stadt hatte sich frühzeitig und intensiv darum bemüht, dass es zu keinem Verkehrschaos kommt. Und das scheint gelungen zu sein. Wie Anwohner einvernehmlich berichten, hat der Verkehr beispielsweise an der Jakobstraße nicht zugenommen.

Zu den Stoßzeiten sei die Jülicher Straße etwas stärker befahren, aber auch hier halte sich alles im Rahmen. Noch nicht optimal programmiert ist dagegen die Ampel im Kreuzungsbereich des Mariadorfer Dreiecks (Eschweiler Straße/Aachener Straße, Bild). Egal, welchen der vier Übergänge man nimmt, die Grünphase für Fußgänger ist nicht länger als fünf Sekunden. Da muss man sich schon beeilen.

Für gehbehinderte Senioren – das Altenheim Stella Vitalis befindet sich unmittelbar in Kreuzungsnähe – ist es im Grunde ausgeschlossen, bei Grün die Straße überqueren zu können. „Seit zwei Wochen läuft ein neues Ampelprogramm“, erläutert Göttgens. Es könnte sein, dass die Signalgeber an den Masten eine Störung haben. Eigentlich sollte die Ampelschaltung inzwischen so eingestellt sein, dass sie auch je nach Verkehrsaufkommen für einen optimalen Fluss sorgt. Also zu unterschiedlichen Zeiten auch mit unterschiedlich langen Grünphasen für Autofahrer. „Wir kümmern uns um das Problem“, verspricht Göttgens.

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