Brillante Premiere: „Suche Mann für meine bessere Hälfte“

Von: mas
Letzte Aktualisierung:
6403116.jpg
Bauern, Krankheit und viel Spaß: Der Theaterverein Oidtweiler hatte auch mit dem jüngsten Stück die Lacher auf seiner Seite. Foto: Malinowski

Baesweiler. Jüngst erst hatte der Theaterverein 1985 Oidtweiler anlässlich der „Woche der Senioren“ mit seinem Einakter „Der Silvesterknaller“ im Kulturzentrum der Burg brilliert. Doch die Hobby-Akteure um ihren Vereinsvorsitzenden Peter Fuhren stecken auch eine Doppelbelastung locker weg. Zu sehen war das jüngst im Settericher Saal Werden.

Dort sorgte das Ensemble mit dem Schwank „Suche Mann für meine bessere Hälfte“ für Dauerspaß. Die Geschichte rankt sich um den eingebildeten Kranken Max Prossel, gespielt von Heinz-Willi Clahsen. Der Hofbesitzer traut niemandem und nichts und ergeht sich in seinen Krankheitsbildern.

Sehr zum Ärger seiner Frau Rosa (Sandra Hombach) und seines Vaters Franz (Wolfgang Gerlach). Eine Leidgenossin und „Amme“ hat Max aber immer noch. Es ist seine Tante Irmine (Marlene Hüttner), die das junge Mäxchen einst verzogen hat und immer noch nach Kräften unterstützt.

Die ganze Familie und auch Gemeindeschwester Agathe (Marlene Römer), im Dorf als sehr rabiat verschrien, ist ratlos. Wie kriegen wir den wieder hin? Und dann ufert das Unglück aus: Max bekommt etwas in den falschen Hals! Eine vernichtende Diagnose, die den Zuchteber „Schorsch“ betrifft, bezieht der Bauer auf sich.

Nun nimmt Max den Viehhändler Anton (Peter Fuhren) ins Vertrauen. Max sieht sich am Ende seines Lebens angekommen und bittet Anton, sein „Erbe“ anzutreten und auf dem Hof für Ordnung zu sorgen.

Da haben die Herren aber die Rechnung ohne Magd Bruni (Hildegard Clahsen) und ohne Dorfpfarrer Ritzenhoff (Werner Ringens) gemacht. Raffiniert arbeiten die beiden an der „Genesung“ von Bauer Prossel.

Stunde des Triumphs

Das Publikum war begeistert. Allerdings erinnerte Fuhren in der „Stunde des Triumphes“ auch an ein Problem, dass die Theaterfreunde vor sich her tragen. „Wir brauchen dringend Nachwuchs und laden gerade jüngere Leute ganz herzlich zu uns ein. Wir sind ein tolles Team“, machte der Chef ein wenig Eigenwerbung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert