Brauch der Kräuterweihe wird weiter gepflegt

Von: (nu)
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Baesweiler. Jahr für Jahr am 15. August laden Annemarie Koch, Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft St. Andreas Setterich, und ihre Vorstandskolleginnen zur Kräuterweihe ein. „Mariä Himmelfahrt ist das älteste Marienfest der Katholischen Kirche“, erklärt die Vorsitzende.

Vor allem in Bayern wird es mit Kräuterweihen gefeiert, mittlerweile aber auch in anderen Teilen Deutschlands. „Ein schöner Brauch, den wir immer noch gern pflegen“, sagt Annemarie Koch. Auch in diesem Jahr war die Kräuterweihe mit einem Gottesdienst in der Marienkapelle Setterich verbunden.

Doch zunächst hieß es Kräuter sammeln und zu Sträußen binden. „Die meisten Gottesdienstbesucher bringen zwar ihre eigenen mit“, weiß Annemarie Koch. „Aber es gibt immer Neulinge, die sich damit noch nicht so gut auskennen. Da ist es gut, ein paar Sträuße in petto zu haben.“ Rosmarin, Pfefferminze, Lorbeer, Zitronenmelisse, Salbei, Lavendel und Weihrauch haben die Vorstandsfrauen gesammelt und jeweils mit einer Sonnenblume zum Strauß gebunden.

„Mit den Kräutern und Blumen bringen wir die Schönheit und Fülle der Natur in den Gottesdienst“, erklärt Annemarie Koch. „Außerdem besitzen viele Kräuter Heilkräfte. Wenn man sie im Haus aufhängt, verströmen sie nicht nur einen guten Duft, sondern sollen – so glaubten und glauben Menschen auch heute noch - Unheil von den Hausbewohnern fernhalten.“

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