Würselen - Brandschützer bilden sich mit Atemschutzgeräten fort

Brandschützer bilden sich mit Atemschutzgeräten fort

Von: ehg
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Verschiedene Brandherde nachgestellt: 71 Wehrleute durchliefen die mobile Feuerlösch-Übungsanlage. Foto: Feuerwehr

Würselen. Nach dem positiven Feedback in den vergangenen Jahren bot die Freiwillige Feuerwehr Würselen erneut eine Ausbildung für Atemschutzgeräteträger an.

Der Sattelschlepper mit der mobilen Feuerlösch-Übungsanlage war an zwei Tagen an der Industriestraße aufgebaut. Insgesamt 71 haupt- und ehrenamtliche Würselener Wehrleute durchliefen diese Anlage. Es wurden verschiedene Brandszenarien – Treppenbrand, eine brennende Propangasflasche, ein Küchenbrand – simuliert.

Mittels Edelstahlattrappen waren dazu verschiedene Einrichtungsgegenstände eingebaut worden. Sie konnten mit flüssiggasbetriebenen Brennern befeuert werden. Über Sensoren wurde das löschtaktische Vorgehen der Teilnehmer registriert.

Durch Verrauchen der gesamten Anlage wurden sehr realistische Einsatzsituationen bei „null Sicht“ nachgestellt. Wichtig war für Ausbildungsleiter Michael Pütz die einheitliche Ausbildung innerhalb der drei ehrenamtlichen Löschzüge und der hauptamtlichen Wache.

Die vorhergehenden Trupps wurden durch die Ausbilder der Würselener Wehr, Toni Graf, Wilfried Dümont, Ingo Wellschmidt, Richard Schulz, Frank Vonhoegen und Thomas G. Sprank, begleitet. Vorsorglich standen Rettungsassistenten und auch Feuerwehrarzt Dr. Sven Dreesbach mit einem Defibrillator für eventuelle Notfälle zur Verfügung.

Nachdem die Atemschutzgeräteträger die Feuerlösch-Übungsanlage gemeistert hatten, war die Übung noch nicht zu Ende. Es folgte ein sportlicher Teil und eine Auswertung des einsatztaktischen Vorgehens. „Durch die hervorragende Beteiligung an dieser Fortbildung konnte ein großer Teil unserer Atemschutzgeräteträger die vorgeschriebene jährliche Belastungsübung absolvieren“, resümierte der Leiter der Wehr, Josef Hermanns, zufrieden und hob die Fitness eines jeden Einzelnen hervor.

Während der Übungen herrschte in der Atemschutzwerkstatt Hochbetrieb. Alle Atemschutzgeräte mussten nämlich innerhalb kürzester Zeit überprüft und wieder gefüllt werden. Auch hierbei arbeiteten die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Kräfte Hand in Hand.

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