Botanischer Garten in Kerkrade bietet viele exotische Hingucker

Von: Hanna Sturm
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Viel zu entdecken: An Pflanzen mangelt es im Botanischen Garten in Kerkrade nicht. Foto: Hanna Sturm

Kerkrade. Recht versteckt liegt er da, der Botanische Garten in Kerkrade. Mitten in einem Wohngebiet in Terwinselen. Doch es lohnt, ihn zu entdecken. Jüngst müssen sich selbst ortsunkundige Besucher bei der Suche nicht einmal groß anstrengen, sondern können einfach ihren Nasen folgen.

Denn die unzähligen Blumen verströmen eine intensive Geruchsmelange.

Anlässlich des zehnten „Limburgse Kwekerijdag”, einem in der Euregio einmaligen Pflanzenmarkt, sind über 30 Gärtnereien und Pflanzenzüchter aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien in den Botanischen Garten gekommen, um dort ihre schönsten Gewächse zu präsentieren.

Eingebettet zwischen schönen Bäumen, Hecken, Beeten und einem Teich finden sich seltene Rosensorten, bunte Stauden oder Dekoratives aus Teakholz. Am Stand von Cor Laurens aus Zeeland können die Besucher nicht nur schauen und schnuppern, sondern auch schmecken. Die Passionsblumen des Pflanzenzüchters Laurens blühen nämlich nicht bloß hübsch, sondern tragen auch noch Früchte.

Auf andere Weise beeindruckend sind die Pflanzen der niederländischen Gärtnerei Mandragora. Denn der Kenner weiß, dass er mit diesen Gewächsen aus dem Himalaja echte Raritäten vor Augen hat.

Nur von Spezialisten

Vor zehn Jahren organisierte die „Stichting Groenevenementen” die erste Pflanzenausstellung mit Verkauf in dem botanischen Garten. „Wir laden nur Spezialisten ein, die ausgefallene und neue Sorten von ganz bestimmten Pflanzen züchten. Die Blumen, die hier angeboten werden, kann man in einer normalen Gärtnerei nicht kaufen”, sagt Mitveranstalterin Marice van Loo.

Viele Besucher aus der Euregio berauschen sich an der floralen Vielfalt und genießen die besondere Atmosphäre des Marktes. „Ich komme schon seit fünf oder sechs Jahren zu diesem Blumenmarkt und genieße jedes Mal die besondere Stimmung. Es macht einfach Spaß, die Leute zu beobachten”, sagt der Aachener Josef Föhles.

Nach dem Einkauf können sich die Besucher eine kleine Verschnaufpause in den stillen und schattigen Plätzchen des botanischen Gartens oder im Teehaus gönnen. Bevor es mit Plastiktüten, Einkaufstrollis oder Schubkarren voller neuer Pflanzen in den heimischen Garten geht.
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