Bombendrohung: Schulen evakuiert

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Herzogenrath. „Es haben sich alle vorbildlich verhalten.” Reinhard Granz, Leiter des Herzogenrather Gymnasiums, ist stolz auf Schüler, Mitarbeiter und die Lehrerkollegen. Die Evakuierung von Gymnasium und Berufskolleg habe wie am Schnürchen geklappt.

Innerhalb von zwanzig Minuten - zwischen 11.50 und 12.10 Uhr - sei alles gelaufen gewesen. Granz: „Das Ganze hat 20 Minuten gedauert.” Allerdings sei alles etwas aufwändig gewesen.

Ein - zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Täter bekannter - Hauptschüler hatte gegen 10.30 Uhr im Berufskolleg mitgeteilt, dass sich im Schulzentrum eine Bombe befinde. Dass die Drohung als „Scherz” gemeint war, stellte sich jedoch erst später heraus. „Das war ein Blödsinn”, bestätigte Reinhard Granz.

Es habe „praktisch Feueralarm” gegeben, sagte der Gymnasiumschef gegenüber den „Nachrichten”. Auch der Bürgermeister der Stadt, Christoph von den Driesch, wurde von den Vorgängen in Kenntnis gesetzt. Auf den 17-jährigen Schüler, der die Bombendrohung auslöste, kommen laut Polizeiangaben nun Regressforderungen in beträchtlicher Höhe zu.
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