Würselen - „Bluesaders“ und „Blues Delivery“ begeistert Fangemeinde

„Bluesaders“ und „Blues Delivery“ begeistert Fangemeinde

Von: Nina Krüsmann
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Gern gesehener Gast bei der Blusnacht: die Band „Blues Delivery“ mit Riedel Diegel (v.l.), Andrea Porten, Werner Weber, Roland Mertens und Lothar Galle-Merkel. Foto: Nina Krüsmann

Würselen. Mit einer Neuerung überraschten die Macher der Würselener Bluesnacht ihre Anhänger: Nicht im Saal Houben, sondern im Kulturzentrum Altes Rathaus an der Kaiserstraße fand die elfte Auflage der traditionsreichen Veranstaltung diesmal statt.

Nach den Erfolgen der bisherigen zehn Bluesnächte erwartete die Musikfans ein mitreißendes, spannendes Programm mit zwei authentischen Bands mit Lokalkolorit. Für nur zehn Euro Eintrittspreis war das eine geballte Ladung Blues.

Die Gäste von Blues Delivery machten den Anfang. Die Spielfreude ist ihnen anzumerken. Sofort eroberten Sängerin Andrea Porten, Riedel Diegel, Werner Weber, Roland Mertens und Lothar Galle-Merkel die Bühne im Hauptsaal des Kulturzentrums.

Die Bluesfreunde hatten es sich an Stehtischen und in Sitzgruppen bequem gemacht, waren mit Getränken eingedeckt. Die 100er-Marke konnte zwar nicht ganz geknackt werden, aber dafür war die Stimmung bei den Zuhörern, größtenteils treue Stammgäste der Bluesnacht, von Anfang an prächtig.

Seit 1979 tritt die Band mit einer musikalischen Mischung von „Harmonica Rockin‘ The Blues“ auf. Der Bluesharmonika-Champion Riedel Diegel und der Gitarrist und Bluesliebhaber Werner Weber interpretieren den frühen Blues und seine Abkömmlinge lebendig und prägen damit das Programm der Band. Mit Andrea Porten ist nach dreijähriger Unterbrechung eine vielseitige und ausdrucksstarke Sängerin zurückgekehrt.

„Wir haben aus gutem Grund mit der Regel gebrochen, in jedem Jahr eine andere Band einzuladen. Die Aachener Gruppe Blues Delivery hatte vor zwei Jahren einen grandiosen Auftritt auf der Würselener Bluesnacht“, erklärt Walter Jenniches von den Bluesaders.

Nach einer kleinen Pause waren die Gastgeber selbst an der Reihe: Als Lokalmatadoren hatten die „Bluesaders“ freilich leichtes Spiel. Seit elf Jahren stehen sie für eine gelungene Verschmelzung des authentischen Blues mit aufregenden neuen Interpretationen.

„Der Spaßfaktor ist allen wichtig. zeitgenössischer Blues und eigene Songs wechseln sich ab“, sagt Rob Griffith. Als Special Guest bereicherte der Aachener Saxophonist Peter Martini das Bluesquintett.

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