Blick zurück auf 120 Jahre Sparkasse in Mariadorf

Von: rp
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Nach dem Steigerlied gab es traditionsgemäß einen Klaren: Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt, 1. Beigeordneter Ralf Kahlen. Geschäftsstellenleiter Arndt Bellefroid, Stellvertretender Bürgermeister Friedhelm Krämer, Vorstandsvorsitzender Hubert Herpers (von rechts) und Mitarbeiter der Sparkasse Mariadorf stießen an. Foto: Stefan Schmitz
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Bei der 120-Jahrfeier der Sparkasse in Mariadorf war der Andrang groß. Foto: Stefan Schmitz

Alsdorf. Die 120-Jahrfeier der Sparkasse Mariadorf fand bei herrlichem Hochsommerwetter im voll besetzten Außenbereich der Sparkasse statt. Einige hundert Kunden und Vertreter der zahlreichen Ortsvereine der Altgemeinde Hoengen und Broicher Siedlung erlebten ein Mariadorfer Festival.

Das war geprägt durch gekonnte Auftritte der Mariadorfer Vereine, Frauensingkreis, MGV Polyhymnia und Boischer Brass Band.

Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, strahlte, als er die große Gästeschar willkommen hieß. Gekommen waren die stellvertretenden Bürgermeister Friedhelm Krämer und Dirk Schaffrath, der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen, der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt, Gebietsdirektor Lothar Müller und Geschäftsstellenleiter Arndt Bellefroid.

Gleich zu Beginn seiner Ausführungen über die Geschichte der Geschäftsstelle in Mariadorf geriet Hubert Herpers ins Schwärmen, denn seine Kariere begann vor 48 Jahren in Mariadorf. „In Mariadorf, vom Bergbau geprägt, habe ich damals eine gute Zeit erlebt“, sagte Herpers. Die Gründung der Sparkasse Mariadorf geht auf das Jahr 1897 zurück. Hierbei legt Herpers Wert auf die Feststellung: „Die Mariadorfer Filialsparkasse war die 5. Gründung im Jahre 1897 vor Alsdorf und Weiden.“ Die Entwicklung der Geschäftsstelle sei natürlich eng verbunden mit dem zentralen Thema im Nordkreis, dem Kohleabbau, der die Region bis heute geprägt und zu einen deutlichen Bevölkerungswachstum geführt habe. In den 1950er Jahren sei die Geschäftsstelle am Mariadorfer Dreieck gegründet worden. 2003 habe man die heutigen Räumlichkeiten bezogen.

Herpers erinnerte auch an die EBV-Zahltage. Dann sei die Sparkasse jeweils überfüllt gewesen. „Hier an der Aachener Straße sind wir seitdem für sie da: Mit unseren umfassenden Finanzdienstleistungen und mit einer gelebten Verbundenheit zur Region. Mit ihrem Kommen bestätigen sie uns ihre Verbundenheit zu ihrer Sparkasse.“ Der Erfolg basiere auf den Leistungen der Kollegen vor Ort, die die Kunden in Mariadorf betreuen. Hierfür sprach er den Mitarbeitern nebst Geschäftsstellenleiter Arndt Bellefroid seinen besonderen Dank aus. Man würde auch weiterhin das Vereinsleben, das Brauchtum, die Wirtschaft, den Sport, Soziales, die Jugend sowie Kunst und Kultur fördern, wie beispielsweise im Jahre 2016 mit sechs Millionen Euro.

Auch Bellefroid ging kurz auf die Geschichte seiner Filiale ein. „Es ist selbstverständlich, an diesem Festtag unseren Kundinnen und Kunden Danke zu sagen , weil sie dafür gesorgt haben, heute auf eine solch lange Geschichte zurückblicken zu dürfen.“ Symbolisch überreichte er dem stellvertretenden Bürgermeister Friedhelm Krämer mit Worten des Dankes an die Vereine einen Scheck über 26 850 Euro, womit 34 Vereine aus Mariadorf, Hoengen, Warden, Blumenrath, Begau und Broicher Siedlung aus Mitteln des PS-Zweckertrages bedacht werden.

„120 Jahre Sparkasse in Mariadorf, das bedeutet zugleich 120 Jahre ein Mittelpunkt und Motor im gesellschaftlichen Leben des Ortes zu sein. Dazu gratuliert und dankt die Stadt Alsdorf den Verantwortlichen“, sagte Friedhelm Krämer. Was die Förderung der Kultur und sozialer Projekte betrifft, sei die Sparkasse nicht nur in Mariadorf stets ein großer Aktivposten. Krämer hob besonders Geschäftsstellenleiter Bellefroid heraus, der sowohl das 6x11-jährige des Karnevalsausschusses Hoengen sowie die 100-Jahr-Feier von Alemannia Mariadorf würdig begleitet habe.

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