Blau-weiße Gemütlichkeit in Würselen

Von: ehg
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Prosit: Bürgermeister Arno Ne
Prosit: Bürgermeister Arno Nelles (l.) und Arge-Vorsitzender Manfred Wirtz (2.v.l) stoßen in fröhlicher Runde an. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. War das gleich an zwei Tagen eine Gaudi! Beim 11. Oktoberfest, das die Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie auf dem Morlaix-„Platzerl” veranstaltete, stimmte einfach alles.

Angefangen vom spätsommerlichen Wetter über die musikalische Unterhaltung bis hin zu den zahlreichen Besuchern. Ob ihrer guten Laune war bis spät in den Abend hinein Jubel, Trubel und Heiterkeit Trumpf. Anders als im Vorjahr war der bunte Zeltschirm farbenprächtiges Beiwerk. Einziger Makel: Am strahlend blauen Himmel fehlten die weißen Schönwetterwolken, die das blau-weiße Würselener Wiesnfest echt bayerisch „rund” gemacht hätten. Auffallend war, wie viele Besucher beiderlei Geschlechts sich alpenländisch in Schale geworfen hatten. Lederhosen und Dirndl sind modisch auf dem Vormarsch. Das war auch bei der Christdemokratin Marita Krauthausen nicht zu übersehen. Der Arge-Vorsitzende Manfred Wirtz sagte angesichts so vieler optischer Eindrücke: „Was wollen wir noch mehr!” Keine Frage: Das Oktoberfest 2011 wird nur schwer zu toppen sein.

Bier fließt in Strömen

Der Startschuss zum bayerischen Spektakel im Herzen der Stadt fiel beim Fassanstich durch Bürgermeister Arno Nelles, assistiert vom Arge-Vorsitzenden. Er eiferte seinem Münchener Kollegen Christian Ude nach. Nach drei kräftigen Schlägen - „einen zur Sicherheit” - floss das Paulaner in kleinen und großen Krügen zu noch recht angemessenen Preisen zwei Tage lang in Strömen. Gegen den kleinen und großen Hunger zwischendurch gab es neben Currywurst auch bayerische Spezialitäten, Haxen, Brathendl und Weißwurst, aber auch gesalzene Brezeln. Ihr Debüt gab die gleich hinter der Grenze in den Niederlanden beheimatete Guido-Beckers-Combo, die auch schon beim Kirmesfrühschoppen auf „Markt-Preck” für Furore gesorgt hatte. Vom Schlager über Oldie bis zur volkstümlichen Musik zog sie alle Register stimmungsvoller Unterhaltungsmusik. Beim „Prosit der Gemütlichkeit” genossen die stimmungsgeladenen Gäste so manchen Schluck Paulaner aus kleinen und großen Glaskrügen - versteht sich -, bis spät in die Nacht hinein.

Am nächsten Morgen ließen die Gäste auf dem „Platzerl” nicht lange auf sich warten. Unter dem Zeltschirm begrüßte sie Discjockey Charly zu einem zünftigen Frühschoppen. Am frühen Nachmittag strömten die Besucher - auch von auswärts - in Scharen in die Innenstadt. Zur Freude der Geschäftsleute an der Kaiserstraße, die mit Herbst- und Winterneuheiten zu lukrativen Preisen aufwarteten. Da auch viele Kunden mit einer Einkaufstasche ihren Laden verließen, klingelte die Kasse zu ihrer Zufriedenheit, trotz des wunderschönen Wetters, das eher zum Verweilen unter freiem Himmel einlud. So richtig los ging es mit der blauweißen Gaudi auf dem Morlaixplatz, nachdem die „Uedelhovener Dorfmusikanten” ihre blankgeputzten Instrumente ausgepackt hatten. Sie sorgten auch in diesem Jahr- sie sind vom ersten Tag an dabei - in großer und kleiner Besetzung wieder dafür, dass sieben Stunden lang die Post abging. So mancher volkstümliche Gassenhauer von Böhmen über Bayern bis nach Tirol wurde intoniert. Und die Oktoberfestgäste ließen sich nicht zweimal bitten, gesanglich einzustimmen.

Ein Tänzchen in Ehren war ebenfalls nicht verpönt. Die kleinen Besucher drehten nebenan eine Runde nach der anderen auf dem Kinderkarussell, so lange meist Oma und Opa die Geldbörse zückten. Keine Frage: Optimist Manfred Wirtz hatte am Ende allen Grund zum Strahlen.
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