Alsdorf - Blau-Weiß Alsdorf und JSV Alsdorf haben Sportplatz-Zuteilung geklärt

Blau-Weiß Alsdorf und JSV Alsdorf haben Sportplatz-Zuteilung geklärt

Von: Holger Bubel
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Geklärt: Auf den beiden Plätzen „Am Göbbelsstadion” werden in der kommenden Saison die JSV-Teams auflaufen. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. „Ich wünsche dem JSV alles Gute. Wir bei Blau-Weiß können jetzt einen Neustart beginnen.” So lautet das knappe Fazit zur Abspaltung der Jugendabteilung von Blau-Weiß Alsdorf zum JSV Alsdorf mit den Worten des 2. Vorsitzenden Michael Maul. Die Fronten scheinen nun weitgehend geklärt. Gespräche mit Bürgermeister Alfred Sonders haben Klarheit geschafft, zumindest was die Sportplatzfrage betrifft.

„In alles andere mische ich mich nicht ein, das ist Vereinssache und nicht Angelegenheit des Bürgermeisters”, sagt Sonders und stellt klar, dass sich Günter Beckers und Michael Maul „sehr konziliant gezeigt” hätten und dem neuen Verein JSV keine rechtlichen Steine in den Weg legen wollten.

„Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, dass die Kinder in Alsdorf Fußball spielen können. Jetzt bleibt uns nur, den beiden Vereinen ein gutes Gelingen auf ihren getrennten Wegen zu wünschen”, gibt Alfred Sonders die Wunschrichtung im Sinne des Fußballs vor.

Regelung zum 1. August

Die städtische Regelung sieht wie folget aus: Bis zum 31. Juli ist Blau-Weiß Alsdorf noch Pächter der Anlage Göbbelsstadion, ab dem 1. August übernimmt der JSV die Platzanlage. Entsprechend ist auch die Bezuschussung für die Platzpflege und anfallende Haltungskosten geregelt.

Für das Göbbelsstadion sind das jährlich immerhin rund 10.000 Euro. Die städtische Bezuschussung einschließlich Juli verbleibt bei Blau-Weiß, ab dem 1. August, wenn auch ganz offiziell die Übergabe erfolgt, fließt das Geld direkt an die JSV-Kasse.

Zufrieden mit dem Gespräch bei Bürgermeister Sonders ist auch der Vorsitzende des JSV, Norbert Leschnik: „Es ist die Lösung, die zu erwarten war. Und ich denke, es ist eine gute Lösung”, sagt Leschnik.

Trotz aller Harmoniebekundungen bleiben allerdings noch offene Fragen: Was geschieht mit den „beweglichen Teilen” - vom „Hütchen” bis zum Jugendtor - auf der Anlage am Göbbelsstadion, die rein rechtlich wohl zum Blau-Weiß-Inventar gehören? Was ist mit den Mitgliedsbeiträgen auf dem von Günter Beckers aufgelösten Jugendkonto?

Vereinsausschluss?

Und: Wie ist es um den Fortbestand der Blau-Weiß-Mitgliedschaft bei den drei „Abtrünnigen” Norbert Leschnik, Norbert Kazmierzak und Josef Siemons bestellt, deren Ausschluss aus dem Verein von einem nicht legitimierten Vorstand angestrebt wurde?

„Über all das müssen wir noch in Ruhe reden”, sagen Michael Maul und Norbert Leschnik einmütig.
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