Baesweiler - Bis 2019 sollen acht neue Kita-Gruppen in Baesweiler entstehen

Bis 2019 sollen acht neue Kita-Gruppen in Baesweiler entstehen

Von: Jutta Geese
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Rund ein Jahr früher: Die Kita an Kloshaus werde schon 2019 benötigt, so CDU und Grüne.

Baesweiler. „Schnellstmöglich“ ist den Politikerinnen und Politikern im städteregionalen Kinder- und Jugendhilfeausschuss, der für die Stadt Baesweiler zuständig ist, nicht schnell genug: Sie fordern von der Verwaltung, dass pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahrs 2019/2020 Neubauten für insgesamt acht Kita-Gruppen errichtet werden.

Die Städteregionsverwaltung spricht dagegen in ihrer Vorlage für die Politik von der Fertigstellung eines Neubaus für vier Gruppen im Baugebiet Kloshaus sowie einer Erweiterung des Familienzentrums „Kleine Forscher“ an der Ringstraße um vier Gruppen „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ beziehungsweise „schnellstmöglich“, und nennt als Zielmarke das Kindergartenjahr 2020/2021.

Auf Antrag von CDU und Grünen legte der Ausschuss nun einstimmig den früheren Termin fest. Zugleich beschloss die Politik, im Stellenplan ab 2019 zwölf Personalstellen für die neuen Gruppen einzurichten.

„Wir sagen: 2019 ist nötig und auch machbar“, erklärte Peter Timmermanns (CDU) in der Sitzung und verwies darauf, dass der Bedarf an Kita-Plätzen steige, weil es junge Familien in die neuen Baugebiete in Baesweiler ziehe. Natürlich wisse man, dass die Beschäftigten im zuständigen Amt „nicht gerade unter Langeweile leiden“. Aber wenn die Kapazitäten im Haus nicht ausreichten, dann müsse der Auftrag eben extern vergeben werden, etwa an die städteregionale Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG). Die habe schon mehrere Kitas in der Städteregion gebaut, verfüge also über entsprechende Erfahrung. „Und man hält es dort auch für möglich, das bis 2019 zu realisieren, hat man uns gesagt.“

Die notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen für die Neubauten werde die Stadt Baesweiler kurzfristig schaffen. Der städteregionale Bauausschuss wird, falls erforderlich, zeitnah in einer Sondersitzung die erforderlichen Beschlüsse fassen, kündigte Margret Schulz (SPD) an.

Die Politik drückt also aufs Tempo. Eindringlich mahnte Timmermanns in Richtung Verwaltung: „Wir brauchen die Kita-Plätze definitiv in 2019, und wir brauchen auch die von Ihnen vorgeschlagenen Alternativen zur Überbrückung. Denn wir wissen, dass wir steigende Kinderzahlen haben, nicht nur durch die neuen Baugebiete.“

Als zeitlich begrenzte Übergangslösung hatte die Verwaltung unter anderem vorgeschlagen, bis Sommer 2018 an der Kita Ringstraße sogenannte Modulbauten für zwei Gruppen mit insgesamt 40 Plätzen zu errichten. Gemeint sind damit moderne Container, die auch die Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung erfüllen.

Zwei davon will die Verwaltung kaufen – auch mit Blick darauf, dass sie damit künftig flexibel auch auf Raumbedarf an anderer Stelle reagieren könnte. Für die Anschaffung und Errichtung der Modulbauten an der Ringstraße rechnet die Verwaltung mit rund 400.000 Euro Kosten, für die beiden Neubauten geht sie von Investitionen in Höhe von jeweils 2,7 Millionen Euro aus.

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