Bildhauer macht die Zeit zum Thema

Von: Frank Hermanns
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Die eigene Schöpfung im Blick
Die eigene Schöpfung im Blick: Bildhauer Robert Simon ist fasziniert von den vielen Ausdrucksmöglichkeiten seiner Skulpturen. Foto: F. Hermanns

Übach-Palenberg. An Vielfalt mangelt es ganz bestimmt nicht. Sie sind aus Holz, Stein, Metall oder Glas. Gemeint sind die Skulpturen des Bildhauers Robert Simon, die in einer Ausstellung im Carolus Magnus Centrum (CMC) in Übach-Palenberg zu sehen gewesen sind.

Bei der Vernissage waren viele Kunstliebhaber und langjährige Wegbegleiter der Einladung des Künstlers gefolgt. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch begrüßte die Anwesenden und freute sich, persönlich einen so erfolgreichen Künstler, der seine Werke bereits in Österreich, Frankreich, Belgien, der Niederlande und der Schweiz ausgestellt hat, im Carolus Magnus Centrum begrüßen zu dürfen. Oswald Ortmanns, ehemaliger Rektor der Grundschule Merkstein und langjähriger Freund des Ausstellers, stellte nach der Ansprache des Bürgermeisters in einer stimmungsvollen Laudatio den Werdegang des Bildhauers vor.

Dem Musischen war Robert Simon schon immer zugetan. So war er vor seiner Ausbildung, die er 1981 in Österreich bei Professor Moroder absolvierte, bei der Musikakademie der Bundeswehr in Köln als Musiker tätig. Nach Beendigung seiner Ausbildung und dem Ablegen seines Examens als Bildhauer in Wien konnte Robert Simon sich in seinem künstlerischen und kreativen Schaffen, basierend auf einer handwerklichen Grundlage, einen Namen in ganz Europa machen.

Das Knowhow zahlte sich aus: So ist Robert Simon heute einer der wenigen Künstler, die in der Lage sind, aus allen erdenklichen Rohmaterialien Skulpturen zu den unterschiedlichsten Themen zu erstellen. Durch seine beachtenswerten und ausdrucksstarken Werke wurden viele Liebhaber der Kunst auf ihn aufmerksam.

Seit 1996 ist Robert Simon auch als Dozent an der Bildhauerschule Geisler-Moroder in Tirol tätig. Hier lehrt er mit inniger Leidenschaft das Schnitz- und Bildhauerhandwerk. Auch an der Roda-Schule in Herzogenrath begleitete Robert Simon jüngst ein Kunstprojekt, das in einer Gemeinschaftsarbeit von Schülern erstellt wurde und jetzt während seiner Ausstellung ebenfalls im Carolus Magnus Centrum zu sehen war.

Mehrere Klassen der Roda- Schule besuchten die Ausstellung von Robert Simon in Übach-Palenberg und bestaunten, was die Mitschüler geschaffen hatten.

Eine liebe Freundin

Noch bevor der Aussteller seine Werke unter der stimmungsvollen Musik der beiden Troubadoure Swantje & Carlos den geladenen Gästen präsentierte, begrüßte er insbesondere die Diplom-Ingenieurin Magda Willems-Iven, die im hohen Alter von 86 Jahren gemeinsam mit ihrem Sohn Axel aus Düren angereist war. Die Seniorin ist eine passionierte Ikonensammlerin und in Sammlerkreisen weithin bekannt. Axel Willems-Iven ist ein erfolgreicher Kunstmaler. Zwischen der Sammlerin und dem Bildhauer Robert Simon besteht seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Aus Dank für die langjährige Verbundenheit widmete Simon ihr die Ausstellung.

Der Hauptteil der Präsentation stand unter dem Motto „Evolution der Zeit”. So waren neben den zahlreichen Holz-, Glas, Stein- und Metallkunstwerken im Treppenhaus des CMC weitere elf stimmungsvolle Skulpturen in der Lohnhalle zu besichtigen. Diese elf Werke stellen aus der Sicht des Künstlers auf der einen Seite das Schlechte der Zeit - das Vergängliche - und auf der anderen Seite das veränderbare Gute der Zeit dar. Über viele Besucher seiner Ausstellung freute sich Robert Simon. Während der gesamten Ausstellung war er vor Ort und sprach mit Besuchern über sein Werk.

Der Erlös der Ausstellung soll dem Gnadenhof TSV Arche Städteregion Aachen sowie der Hazienda Arche Noah - Rocker und Biker gegen Krebs in Aachen zugute kommen.
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