Bilanz der Bibliothek: Trotz kleinem Budget gute Arbeit

Von: mabie
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Stadtbücherei-Leiterin Sigrid Hamann (r.) und ihre Stellvertreterin Kirsten Moss liefern trotz Nothaushalt in Herzogenrath gute Arbeit ab. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Dass die Stadt finanzielle Probleme hat, schlägt sich auch auf die Arbeit von Sigrid Hamann und Kirsten Moss nieder. Die Leiterin der Stadtbücherei Herzogenrath und ihre Stellvertreterin schaffen es dennoch, auch mit kleinem Budget anerkennenswerte Arbeit zu leisten.

Wie das geht, skizzierte Sigrid Hamann nun im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur. So standen im vergangenen Jahr nur 6300 Euro zur Verfügung, um den Medienbestand und die räumlichen Angebote der Stadtbücherei auf aktuellem Stand zu halten.

„Wir haben unter anderem ein Tablet als Lernhilfe angeschafft, dazu ein Figurentheater eingeladen und erstmals den Sommerleseclub veranstaltet“, berichtete Hamann. 2015 war der Sommerleseclub noch ein Pilotprojekt, das 2015 gleich 30 Anmeldungen zählte. „Trotzdem sind wir mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, wir lassen uns aber nicht entmutigen und bieten den für Schüler der vierten, fünften und sechsten Klassen gedachten SLC auch in diesem Jahr wieder an“, betonte sie.

Rund 25.000 Nutzer

Voraussetzung für Aktualität müsse ein entsprechender Medienetat sein, damit die rund 25.000 Menschen, die diese Einrichtung derzeit pro Jahr erreiche, auch weiterhin über aktuelle Titel verfügen könnten, ergänzte sie.

„Die Bücherei wird auch künftig über eine vernünftige Ausstattung verfügen“, kommentierte SPD-Sprecher Dr. Manfred Fleckenstein. Und Bruno Barth (UBL) stimmte in das allgemeine Lob für die Arbeit der Bücherei und des mit ihr fest verbundenen Fördervereins ein, die trotz Nothaushalt der Stadt gute Arbeit ablieferten. „Da sieht man mal wieder, dass es so einen Unsinn wie die Schließung der Stadtbücherei in Übach-Palenberg gar nicht nötig hat“, so Barth abschließend.

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