Bezirksschützenfest: Motor des Dorflebens auf Hochtouren

Von: ssc
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Volles Programm zum Bezirksschützenfest der Flovericher St.-Willibrordus-Schützen: Geschäftsführerin Britta Lange, Kassiererin Verena Froesch mit dem jüngsten Mitglied Tilo Froesch, das Prinzenpaar Markus Beul und Svenja Hollenbrock, Schülerprinzessin Pia Steufmehl, das Königspaar Sebastian Reinartz und Melanie Steegers, die 2. Jungschützenmeisterin Miriam Goßler und Brudermeister Daniel Koch (v.l.) freuen sich auf viele Gäste. Foto: Stefan Schaum
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Baesweiler. Zur möglichen Schülerprinzenwürde ist es für Tilo Froesch noch ein ganz schön weiter Weg. Der Kleine ist ja nicht mal im Kindergarten. Aber im zarten Alter von einem Jahr schon jüngstes Mitglied der Flovericher St.-Willibrordus-Schützenbruderschaft.

 Die feiert in wenigen Tagen ihr 125-jähriges Bestehen – und ist stolz darauf, dass der Nachwuchs immer noch so rege mitmacht.

15 Mitglieder sind unter zehn Jahren alt. 15 von insgesamt 110 Schützen, die es unter den 380 Floverichern gibt. „Wir sind schon ein wichtiger Motor im Dorfleben“, sagt Brudermeister Daniel Koch mit berechtigtem Selbstbewusstsein. Und dieser Motor wird von Freitag, 30. Juni, bis Montag, 3. Juli, auf Hochtouren laufen.

Denn anlässlich des 125. Geburtstages haben die Flovericher Schützen die Ehren, das Bezirksschützenfest ausrichten zu dürfen. Dann wird es wohl so richtig voll: Rund 3000 Gäste werden erwartet.

Das Programm ist erneut ein Spagat zwischen Tradition und Moderne, der sich in den vergangenen Jahren bewährt hat. Los geht es jung und rockig: Beim „Farout – New Generation“-Konzertabend am Freitag, 30. Juni, der wie alle Festveranstaltungen im großen Zelt am Ortsausgang Richtung Immendorf stattfindet. Ab 19.30 Uhr spielt die Band „Glenrock“, im Vorprogramm treten „Lights Out“ und „Forger“ an.

Tickets an der Abendkasse kosten sechs Euro. Deutlich zünftiger geht es am Samstag, 1. Juli, zu. Dann startet auf der „Festwiesn“ um 20 Uhr die „Hüttengaudi“ mit viel bayerischem Flair. Auf der Bühne steht dabei das Duo „Hunis“. Im Gegensatz zum „Pay What You Want“-Konzept vergangener Jahre ist der Eintritt wieder festgelegt: An der Abendkasse kostet er zwölf Euro, Karten im Vorverkauf gibt es bei den Schützenmitgliedern zu je zehn Euro.

Früh geht es am Sonntag, 2. Juli, weiter. Um 9.30 Uhr beginnt der Festgottesdienst im Festzelt, der in einen Frühschoppen übergeht. Dabei stehen auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Für Musik sorgen das Trommler- und Pfeiferkorps Loverich-Floverich und der Instrumentalverein Herbach.

Nach einer Feldandacht um 14.45 Uhr setzt sich der Festzug in Bewegung. Mehr als 25 befreundete Schützen- und Musikvereine haben dazu ihr Kommen angekündigt. Mit einem Klompenball ab 11 Uhr und dem Königs- und Prinzenball ab 20 Uhr klingt das Bezirksschützenfest am Montag, 3. Juli, stimmungsvoll aus. An diesem Tag spielt dann die Kapelle „Sound Express Köln“.

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