Beim Planspiel die Oppositionsbank gedrückt

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In die Welt der Politik einget
In die Welt der Politik eingetaucht: Der Baesweiler Gymnasiast Philipp Creuels (r.) nahm mit Unterstützung von MdB Helmut Brandt am Planspiel „Jugend und Parlament” teil.

Baesweiler/Berlin. Vier Tage lang Bundestagsabgeordneter sein, in der Bundeshauptstadt Berlin Ausschüsse, Landesgruppentreffen und natürlich Plenarsitzungen selbst besuchen und gestalten - diese Möglichkeit hatte jetzt Philipp Creuels aus Baesweiler.

„Die Idee ist großartig. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen die Arbeitsabläufe und den Weg der Gesetzgebung im Bundestag kennen”, resümiert der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt (CDU). Zu „Jugend und Parlament” werden 312 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet auf Vorschlag der teilnehmenden Bundestagsabgeordneten eingeladen.

Durch das Planspiel sollen den Jugendlichen die Arbeitsweise des Parlaments und der Arbeitsalltag der Abgeordneten nähergebracht werden. Dazu übernehmen die Teilnehmer die Rollen fiktiver Abgeordneter. Mit neuem Namen, neuer Biographie und neuer politischer Gesinnung ausgestattet, bringen die Teilnehmer vier fiktive Gesetzesentwürfe durch das Gesetzgebungsverfahren. Im Verlauf des Spiels werden Fraktionen, Landesgruppen und Arbeitsgruppen konstituiert und deren Vorsitzende gewählt. „ Mein Name ist Dieter Degen aus Bayern und ich bin für die oppositionelle APD im Bundestag”, so der Gymnasiast.

In den einzelnen Fraktionen, diskutierten die Jugendlichen die Gesetzesentwürfe und versuchten sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen, die sie gegenüber den anderen Fraktionen in den Ausschüssen vertraten. Am Ende des Planspiels werden die Beschlussempfehlungen der federführenden Ausschüsse im Plenum debattiert und die Gesetzesentwürfe zur Abstimmung gebracht. „Diese Methode ist nicht nur deshalb sehr spannend, weil das Rollenspiel an den Originalschauplätzen stattfindet, sondern auch, weil die Teilnehmer durch das persönliche Erlebnis ein tieferes Verständnis für die Abläufe im Bundestag entwickeln, als es durch Erklärungen möglich wäre”, so der Alsdorfer Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt über die dreitägige Veranstaltung.

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