Harmonieverein St. Petrus Friedensschule

Beim Herbstkonzert stürmen Indianer die Orchesterbühne

Von: nu
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Kleine und große Akteure: Die Kinder der Friedensschule (im Hintergrund) begeisterten beim Konzert des Harmonievereins mit ihrem Singspiel „Wakatanka“. Foto: Margret Nußbaum

Baesweiler. In den Wilden Westen sind die über 500 Besucher des Herbstkonzertes beim Harmonieverein St. Petrus Baesweiler entführt worden. Ein grandioser Erfolg, denn die Plätze waren bereits alle besetzt, als Dirigent Jürgen Reimann den Taktstock hob und mit „Oregon“ den Konzertabend eröffnete – eine musikalische Zugreise durch faszinierende Landschaften.

Es war ein Genuss, dem Orchester zuzuhören. Für eine abwechslungsreiche „Fahrt“ sorgte die Mischung aus langsamen Themen in Moll, gepaart mit Variationen in Western- und Rockrhythmen. Weiter ging es von Oregon nach Arizona.

Die endlose Wüste, ein einsamer Indianer zu Pferde, die Grand-Canyon-Eisenbahn und das berühmte Monument Valley wurden musikalisch hervorragend in Szene gesetzt. Es folgte ein Hoedown, eine westamerikanische Tanzform, und die Musik zum erfolgreichen Film „How to train your Dragon“. Beim anschließenden „Concerto for Drum Set und Concert Band“ standen die Schlagzeuger des Orchesters im solistischen Mittelpunkt.

Nach der Pause stürmten Kinder der Friedensschule in Indianerkostümen die Bühne. Sie präsentierten – unterstützt vom Stammorchester des Harmonievereins und Kindern der Musikklasse – das Singspiel „Wakatanka“ – dirigiert von Schulleiterin Anja Sürig.

Hier beeindruckte zum wiederholten Mal die hervorragende Zusammenarbeit von Friedensschule und Harmonieverein. Hauptfiguren des Singspiels waren „Kleiner Bär“, Sohn des Häuptlings „Wachsames Auge“, und der Farmerjunge Tobi: „Kleiner Bär“ bekommt mit, dass sein Stamm unter Existenzsorgen leidet.

Die „Bleichgesichter“ haben mit ihrem feuerspeienden „Eisenross“ die Büffel vertrieben. Um ihrem Dorf zu helfen, begeben sich „Kleiner Bär“ und seine Freunde auf eine lgefährliche Wanderschaft zu den Bleichgesichtern. Dort treffen sie auf Tobi, der bereit ist, den Kindern zu helfen.

Es war eine Freude, die kleinen Indianer auf der Bühne singen zu hören und tanzen zu sehen. Ein gigantischer Erfolg, der mit einem frenetischen Beifall belohnt wurde.

Für die Mädchen und Jungen lohnte es sich, noch eine wenig im PZ des Gymnasiums zu verweilen. Denn nach einigen weiteren Stücken des Stammorchesters – natürlich drehte sich dabei wieder alles um den Wilden Westen – gab es zur Belohnung und als Überraschung ein Medley aus beliebten Kindersongs wie Heidi, Pinocchio und Biene Maja – bei denen vor allem die Eltern der Kinder kräftig mitsangen.

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