Alsdorf - Beifall für Sänger, Musiker und Tänzer

Beifall für Sänger, Musiker und Tänzer

Von: rei
Letzte Aktualisierung:
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Ein schönes Schlussbild: Drei Chöre, ein Orchester, vier Solisten und 88 Tänzer werden für die Aufführung in der Alsdorfer Stadthalle mit starkem Applaus belohnt. Foto: Stefan Reiners

Alsdorf. Seit 1968 gestalten der Städtische Jugendchor/Junge Chor Alsdorf gemeinsam mit dem (gemischten) Chor Alsdorf und seinem Orchester die städtischen Chorkonzerte. Dabei war das jüngste Konzert unter dem Titel „Weihnachtsoratorium J.S. Bach, Best of der Teile 1-6“ wieder etwas Besonderes.

Nicht nur, weil mit dem Kirchenchor St. Mariä Heimsuchung (Alsdorf/Schaufenberg) und vier Gastsängern, namentlich Sabine Schneider (Sopran), Martina van Westen (Alt), Walter Drees (Tenor) und Dr. Christian Brülls (Bass) stimmliche Verstärkung hinzu geholt wurde. Gleichzeitig wurde den die Stadthalle fast vollständig ausfüllenden Besuchern von der Ballettschule „Harlekin“ aus Alsdorf eine eigens dazu einstudierte Choreografie präsentiert, für die Heike Schrey, Uschi Vleek und Damian Kruczek verantwortlich zeichneten.

Labsal für Auge und Ohr wurde geboten und vom Auditorium mit verdientem, brausenden Applaus bedacht, als nach zwei Stunden der letzte Ton gespielt und der letzte Schritt getanzt war.

Selten vollständig

Schon aufgrund seines zeitlichen Umfanges wird das sechsteilige Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, obwohl wohl sein bekanntestes geistliches Vokalwerk, sehr selten vollständig dargeboten. Daher gab es auch diesmal nur einen Auszug – neudeutsch „Best of“ – der von Chordirektor Günther Kerkhoffs, Ewald Schwiers und Willy Beckers wohldurchdacht ausgesucht wurde.

Der erste Teil „Jauchzet, frohlocket“, in dem die Geburt Jesu dargestellt wird, wurde vollständig aufgeführt, ein weiterer Schwerpunkt lag dann auf dem nahezu komplett vorgetragenen dritten Teil (Anbetung durch die Hirten). Durch diese gelungene Zusammenstellung gelang ein abwechslungsreiches Programm, bei dem der Zuhörer immer wieder andere Stimmen und Klänge zu hören bekam, sei es von den glänzenden Solisten oder dem Chor, sei es vom Aachener Kammerorchester Dieter Beißel, das von Ewald Schwiers am Continuo ergänzt wurde.

Optische Unterstützung gab es in Form von Ballett der ortsansässigen Schule „Harlekin“, mal in Form eines Solo, mal als Gruppen. Immer erfrischend „normale“ Menschen, verschiedenster Statur und jeden Alters, die ihrer puren Freude am Tanz Ausdruck verliehen und zum Finale waren sogar alle gleichzeitig vertreten.

Großer Aufwand

Spätestens in diesem Moment wurde dem Zuschauer das volle Ausmaß des hier betriebenen Aufwandes bewusst, um drei Chöre, ein Orchester und 88 Tänzer zu koordinieren.

Dementsprechend enthusiastisch fiel der Applaus aus. Denn da waren sich alle einig: Dieses Jahr der Vorbereitung war gut investiert und die Aufführung ein voller Erfolg.

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