Alsdorf - Beide Schulen passen auf das vorgesehene Gelände

Beide Schulen passen auf das vorgesehene Gelände

Von: -ks-
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Alsdorf. Ist das geplante neue Schulzentrum für Realschule und Gymnasium am Rande des Annageländes machbar? Das Ergebnis einer entsprechenden Studie, das Eckhard Forsthövel und Christoph Kemperdick, beide LEG Stadtentwicklung GmbH & Co. KG, jetzt im Alsdorfer Rathaus vorstellten, besagt eindeutig ja.

Die Studie geht, was die konkrete Anordnung der Gebäude auf dem Areal angeht, auf den ersten Blick schon sehr weit. Das führte auch zu kritischen Anmerkungen in der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Gebäudewirtschaft sowie für Schulen, Sport und Kultur.

So befürchtet etwa ein Anlieger der Alleestraße, dass die in der Studie in Nachbarschaft „angesiedelte” Vier- oder Fünffach-Turnhalle sowie der damit verbundene Schulbetrieb erhebliche Einschränkungen der Wohnqualität mit sich bringe.

Dem wurde entgegen gehalten, dass der Baukörper in die Erde eingelassen werden solle und nur fünf bis sechs Meter herausrage, um einen „Walleffekt” gegenüber der nahen Wohnbebauung zu vermeiden. Zudem werde erst der Architektenwettbewerb zeigen, ob die Halle dort wirklich platziert wird, so Stephan Spaltner, zustädnig für Schulen und Gebäudewirtschaft.

Das Planspiel der Studie sieht den Klassentrakt der Realschule am nord-östlichen Ende der ehemaligen Kraftzentrale angedockt. Die Carl-von-Ossietzky-Straße soll dort als Sackgasse enden.

Die Klassen des Gymnasiums würden - baulich dem „Dalton”-Prinzip angepasst (siehe Beitrag oben) - am nordwestlichen Rand der Kraftzentrale angesetzt.

Der historische Bau würde alle Gemeinschafts- und Logistikeinrichtungen - inklusive einer zentral gelegenen Aula für beide Schulen - beherbergen, wie Architekt Eckhard Forsthövel, bei der LEG für den Bereich Concepts zuständig, den Ausschussmitgliedern darlegte.

Jeder Schule würde einen eigenen Eingang erhalten, legt man die Studie zu Grunde. Die Erschließung würde demnach über die Konrad-Adenauer-Allee erfolgen, die notwendigen Stellplätze südlich des Turnhallenstandorts angelegt.

Die neuen Gebäude, so die unverbindlichen Vorüberlegungen, könnten dreigeschossig gestaltet werden. Bezüglich der Platzierung des Schulhofes wolle man „das Kreativ-Potenzial der Wettbewerber kitzeln”.

Dieses Problem ist also noch nicht gelöst. Ein Sportplatz ist derzeit nicht berücksichtigt, wie auf Nachfrage eingeräumt wurde - weder auf der zur Verfügung stehenden Fläche, noch bei den Gesamtkosten des derzeit auf 34,8 Millionen Euro geschätzten Großprojekts.

Christoph Kemperdick sagte, mit der Stadt werde derzeit an den Vorgaben für den Architektenwettbewerb gearbeitet. Es sei nicht daran gedacht, die Vorgabe zu machen, dass für beide Schulen unbedingt „getrennte Baukörper” vorzusehen sind.

Mehrheitlich empfahlen die Fachausschüsse dem Stadtrat, die Verwaltung - vorbehaltlich der tatsächlichen Bezuschussung - mit der Organisation des Architektenwettbewerbs zu beauftragen.
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