Bei U3-Plätzen ist Roda im Soll

Von: jk
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Herzogenrath. Eigenlob gab es bei der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, als es um die Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige (U3) ging.

„Wir denken, dass wir insgesamt sehr gut dastehen in Herzogenrath”, sagte SPD-Ratsherr Bruno Barth, „der Rechtsanspruch wird eingelöst.” Dies liege unter anderem an der kontinuierlichen Bedarfsplanung. Derzeit werden alle Eltern mit einem unter dreijährigen Kind angeschrieben, damit sie ihre Wünsche bezüglich Art und Umfang der Betreuung kundtun.

Die Verwaltung will im Januar Gespräche mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen führen und die Budgets für das kommende Kindergartenjahr festlegen. Eltern können ihre Kinder ab Januar auch schon für die neue städtische Kindertagesstätte in Merkstein anmelden, die am 1. August 2013 den Betrieb aufnehmen wird.

Dass der Bau bis dahin fertig sein wird, versicherte die Verwaltung bei der Sitzung. Für die Aufnahmegespräche wird eine leitungserfahrene Erzieherin aus einer anderen Einrichtung zur Verfügung stehen. Die zu besetzende Stelle einer Leiterin für die neue Einrichtung in Merkstein wird zunächst innerstädtisch ausgeschrieben, sollte sich keine passende Leiterin finden, wird öffentlich ausgeschrieben.

Bis Februar soll die kommissarische Leitung feststehen. Die neue Tagesstätte können 28 drei- bis sechsjährige Kinder besuchen plus insgesamt 22 unter Dreijährige. In allen Merksteiner Kindertageseinrichtungen gebe es ein Umwandlungspotenzial von Ü3-Plätzen in U3-Plätze, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Das Jugendamt hat mit den Einrichtungen diesbezüglich schon Gespräche geführt. Der Bedarf für die Betreuung von Drei- bis Sechsjährigen sei in Merkstein als gedeckt anzusehen.

In der Tageseinrichtung St. Thekla können künftig auch Zweijährige mit besonderem Förderbedarf betreut werden. Dort wird eine integrative Gruppe umgestaltet, weil vier Ü3-Plätze wegfallen.

Einige Plätze für unter Dreijährige sollen auch in der Einrichtung in Niederbardenberg geschaffen werden. Denn dort verlassen mehrere Sechsjährige die Einrichtungen. Es gibt aber nur zwei Neuanmeldungen in dieser Altersgruppe. „Für Jüngere können Plätze geschaffen werden. Die Mittel in Höhe von 10 000 Euro sind überschaubar”, teilte Fachbereichsleiter Andreas Heine mit.
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