Bei den Ferienspielen auf dem Abenteuerspielplatz „Hüttenhausen“

Von: anko
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Der Leiter der Ferienspiele „Hüttenhausen“, Günther Thimm, lässt sich von den Kindern das Fingerstricken erklären. Foto: Angeliqua Kocetov

Alsdorf. Laute, fröhliche Musik schallt einem entgegen, wenn man dem Abenteuerspielplatz „Hüttenhausen“ näherkommt. Einige Kinder üben ausgelassen ein Diabolo zu bändigen, während andere Hütten bauen, tanzen oder malen.

„Wir haben unterschiedliche kreative Angebote für die Teilnehmer wie zum Beispiel das Fotoprojekt. Die Kinder fotografieren sich gegenseitig und anschließend stellen wir die Fotos auf unserem Spielplatz zur Schau“, erzählt Günther Thimm, Leiter der Ferienspiele. Seit 1989 gibt es diese.

Ein Bauspielplatz

Grundsätzlich handelt es sich bei „Hüttenhausen“, um einen Bauspielplatz. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Dinge zu bauen, wie zum Beispiel ein Fußballtor, einen Hubschrauber oder eine Hütte – daher auch der Name. „Selbstverständlich sind die Hütten stabil und sicher, so dass man diese sorglos nutzen kann“, versichert Günther Thimm. Anschließend werden die Hütten bunt bemalt oder die angrenzenden Bäume mit Wolle verziert.

Rundum-Betreuung

„Wir haben schon eine Hütte, einen Stuhl und einen Tisch gebaut“, erzählen Adrian und Luca, Teilnehmer der Ferienspiele. An Tischen können sie malen oder basteln. „Wir malen uns gegenseitig“, sagen kichernd Celine und Jana, ebenfalls Teilnehmer der Ferienspiele. „Neben den verschiedenen Angeboten dürfen wir auch mit einem der Betreuer auf den Spielplatz gehen. Die Betreuer kümmern sich super um uns. Sie fragen uns zum Beispiel auch immer, ob uns das Mittagessen gut schmeckt“, fügen die beiden Mädchen hinzu. Und nicht nur die Kinder können was von den Betreuern lernen, sondern die Betreuer auch von den Kindern. Beispielsweise beim „Fingerstricken“. Dazu bindet man sich die Wolle wiederholend von oben nach unten um die Finger, so dass zum Schluss ein schöner Kranz entsteht. „Mit diesem Wollkranz werden wir anschließend die Bäume schmücken“, sagt ein Kind.

Das Thema des Spielplatzes ist dieses Jahr „vier Elemente“: Feuer, Wasser, Erde und Luft. „Das Wasser versuchen wir umzusetzen, indem die Kinder einen Wasserlauf bauen. Die Bauarbeiten wurden aber unterbrochen, da den Kindern andere Bauangebote mehr Spaß gemacht haben“, sagt der Leiter. „Für die Luft wurde ein großer Hubschrauber gebaut, für die Erde haben wir einen Garten, in dem ein Hochbeet angelegt wurde, und für das Feuer machen wir einmal in der Woche ein Lagerfeuer. Das ist für die Kinder immer besonders aufregend“, fügt er hinzu.

Da der Platz sehr naturnah ist, können die Kinder die Natur auch in der Stadt erleben. Alles findet draußen statt – sollte mal schlechtes Wetter sein, können sich die Kinder im Zelt oder im Eisenbahnwagon aufhalten, in dem sie Gesellschaftsspiele spielen.

Der Veranstalter der Ferienspiele ist die Stadt Alsdorf und das Jugendamt in der Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfeverein „Vor Ort“. Am Freitag, 7. August, veranstalten die Kinder zusammen mit den Betreuern und Eltern ein Abschlussfest.

„Wenn die Kinder möchten können sie ihre Bauwerke präsentieren“, sagt Thimm.

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