Begeisterung des Gospelchors steckt an

Von: ehg
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„Kunst einmal anders“: Dazu lud der Gemeindeausschuss St. Willibrord in Euchen den Aachener Gospelchor „Sound‘n‘Soul“ in die Kirche ein. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Zu „Kunst einmal anders“ hatte der Gemeindeausschuss ein weiteres Mal in die Kirche St. Willibrord eingeladen. Diesmal war der von Iris Lüpges (Dirigat) und Stephan Helling (Piano) souverän geleitete Aachener Gospelchor „Sound‘n‘Soul“ zu Gast.

Neben den rund 30 Sängerinnen und Sängern konnte Eleonore Bülles vom Gemeindeausschuss auch eine überaus stattliche Anzahl an Besuchern begrüßen. Nach der Einstimmung mit Beethovens „Hymne an die Freude“ ging die Post ab: Mitreißend, zeitgemäß, ansteckend ließ sich die Musik beschreiben, die facettenreich dargeboten wurde. Die Sängerinnen und Sänger waren von der ersten Minute in ihrem Element. Da sprang der Funke der Begeisterung auf die Besucher über.

Starke Ausstrahlung

Wie die temperamentvollen Sängerinnen und Sänger – überwiegend Studierende der Katholischen Hochschule Aachen –klatschten sie eifrig in die Hände, schwangen die Arme, schnipsten mit den Fingern und wippten mit den Füßen. Gaben sie doch die modernen Gospelsongs mit der Ausstrahlung und dem Ausdruck wider, wie sie an den afroamerikanischen Kirchen erst in den Südstaaten der USA anzutreffen sind.

Die beiden Chorleiter arbeiteten nach Art traditioneller Gospelchöre: Gesungen wurde ohne Noten, dafür mit tiefer Intuition. Viel Gefühl gaben dem Chor Freiraum für Bewegung und Spontaneität. Und so wurde das von „Sound‘n‘Soul“ gestaltete Konzert zu einem Erlebnis für Jung und Alt, bei dem es die Besucher nicht lange auf den Plätzen hielt.

Dabei war den Sängerinnen und Sängern der Spaß am Singen und am Gospelrhythmus sichtlich und hörbar anzumerken. Mehr noch: Er wurde angesichts der Begeisterung, die sie beim Publikum auslösten, noch gesteigert. Als Zugaben wurden „Halleluja“ und „An Irish Blessing“ gegeben. Am Ende durfte auf ein gelungenes Konzert angestoßen werden.

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