Begeisternder Konzertabend der Harmonie „Cäcilia“ Herzogenrath-Afden

Letzte Aktualisierung:
10063251.jpg
„Mercy, mercy, mercy“: Das Publikum in der Aula des Schulzentrums konnte offenbar nicht genug kriegen von den Darbietungen der Harmonie „Cäcilia“. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die Kinder der beiden Bläserklassen der Harmonie Cäcilia waren es, die den erneut beeindruckenden Konzertreigen in der sehr gut besuchten Aula des Herzogenrather Gymnasiums eröffneten. Schon von den kleinsten Nachwuchsmusikern des Vereins wurde die erste Zugabe früh am Abend gefordert, die mit „We will rock You“ interaktiv mit dem Publikum prompt geliefert wurde.

Weiter ging es mit flotten Stücken wie „Springtime“ und „Road-runner“ des Komponisten Martin Klaschka, der für seine speziell für die Nachwuchsarbeit geeigneten Stücke bekannt ist. Mit wesentlich populäreren Stücken wie „Skyfall“, „The Muppets Show-Theme“ und „The Lion sleeps tonight“ verabschiedeten sich die Nachwuchsmusiker von dem begeisterten Publikum.

Imposant begann dann das große Orchester mit der „Fanfare for St. Cecilia“, die der englische Komponist Philip Sparke im Jahr 2008 eigens für den Verein zum 150. Vereinsjubiläum komponiert und an gleicher Stätte uraufgeführt hatte.

Vom Vorsitzenden Stephan Mingers, der den Abend moderierte, wurde das Publikum dann gekonnt auf das Highlight der ersten Konzerthälfte, dem Stück „Around the World in 80 Days“, eingestimmt, das ebenfalls mit großem Applaus bedacht wurde, bevor es mit dem lockeren Konzertmarsch „Feuer und Eis“ in die Pause ging.

Ein besonders kontrastreiches Programm hatte Dirigent Olav Calbow, der nun schon im 13. Jahr für die hohe musikalische Qualität des Orchesters verantwortlich zeichnet, für die zweite Konzerthälfte zusammengestellt. Höchst anspruchsvoll begann er zunächst mit Rossinis Ouvertüre zu „L‘Italiana in Algeri“, um dann den Bogen über den Rock‘n Roll der 50er Jahre zu der fetzigen Titelmelodie der „Straßen von San Francisco“ zu spannen.

Nach einer kurzen Polka hielt es dann spätestens bei dem Jazz-Evergreen „Mercy, Mercy, Mercy“, bei dem der Dirigent an der Posaune selbst zum Solo ansetzte, niemanden mehr auf den Stühlen.

„Music“ von John Miles rundete dann diesen bemerkenswerten Konzertabend ab. So waren dann insgesamt noch drei Zugaben, wieder gemeinsam mit dem Jugendorchester, erforderlich, bis die begeisterten Zuhörer die Musiker nach langen Standing Ovations in den wohlverdienten Feierabend entließen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert