Herzogenrath - Beeindruckende Werke einer Künstlerin in der Ausstellung „Künstler für Malabon“

Beeindruckende Werke einer Künstlerin in der Ausstellung „Künstler für Malabon“

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Beeindruckende Bleistiftzeichnungen: INK Sonntag-Ramirez Ponce setzt sich für Kinderrechte ein. Foto: © INK

Herzogenrath. Ungewöhnlich ist der Karriereweg von Künstlerin INK Sonntag-Ramirez Ponce, deren Werke die Projektgruppe Malabon und dritte Welt zum 30-Jährigen präsentiert: Zum 40. Geburtstag bekam INK, bis dahin Bankerin in Frankfurt, von ihrem Ehemann eine Besprechung ihrer Kunstwerke in einer namhaften Galerie geschenkt.

Auf dem Weg dorthin wollte sie noch eine Präsentationsmappe kaufen. Da der Galeristin gerade sehr teure Kunstwerke im Aufzug stecken geblieben waren, wollte INK nur fünf Minuten ihrer Zeit opfern. Es wurden fast zwei Stunden. Danach sagte ihr Mann: „Nun weißt Du ja, was Du tun musst.“

Ein Jahr später wurde sie für einen internationalen Kunstpreis nominiert; im zweiten Jahr erhielt sie die erste internationale Auszeichnung. Ihre Kunstprojekte verbinden Menschen von New York bis Manila. Sie, die sich seit ihrer Jugend für Kinderrechte einsetzt, schuf unter anderem aus Dank für ihr zweites Berufsleben beeindruckende Zeichnungen, die genau das ausdrücken, wofür auch die Arbeit der Projektgruppe Malabon steht.

2009 erhielt sie eine Mappe mit Fotos, die auf den Philippinen im Kontext mit einem Kinderhilfsprojekt entstanden. Mehrere Bilder zeigten Kinder, die sich an eine Wand kauerten. Zwei trugen Kleidung, wie sie auch die Kinder der Künstlerin einmal trugen und die sie dann in eine Kleidersammlung gegeben hatte. Diesen „Wink des Schicksals“ machte sich INK zum Auftrag, mit ihrer Kunst für die Rechte der Kinder auf den Philippinen einzutreten, auf Kinderprostitution, Straßen- und Knastkinder aufmerksam zu machen.

Ehrengast der Vernissage

Ihre Werke wird sie in der Malabon-Ausstellung zeigen – auch die Zeichnung, für die sie mit dem Förderpreis des St.-Leopold-Friedenspreises für humanitäres Engagement in der Kunst in Österreich ausgezeichnet wurde. Sie legte damit das Fundament, das es für Pater Shay Cullen, designierter Träger der Martin-Buber-Plakette, auch in Zusammenarbeit mit den Hauptdarstellern des Kölner Tatorts und deren Verein „Tatort – Straßen der Welt“ möglich machte, das PREDA Girls Home auf den Philippinen zu bauen.

Cullen ist Ehrengast der Vernissage. In Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Arbeit der Projektgruppe Malabon fertigt die Künstlerin Zeichnungen. Die ersten Arbeiten der Werkreihe „how fragile we are“ werden erstmals öffentlich präsentiert. Eine limitierte, signierte Auflage an Drucken kann während der Ausstellung – ebenso wie die Originale – erworben werden.

Mit Shay Cullens PREDA-Foundation arbeitet die Projektgruppe seit Jahren über den Verkauf von fair gehandelten Mango-Produkten und die Theateraufführungen der AKBAY Theatre Group zusammen. Ihr langjähriger Partner, Fr. Elpidio ‚Boy‘ Biliran Jr. wird sich nach der Vernissage ins Goldene Buch der Stadt Herzogenrath eintragen. Dr. Dieter Jacobs, Gründer der Projektgruppe Malabon, ist als Ehrengast anwesend.

Die Vernissage ist am Sonntag, 12. November, 11 Uhr, auf Burg Rode, Burgstraße. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 3. Dezember, zu sehen: sonntags 10 bis 18 Uhr, werktags 17.30 bis 20 Uhr, samstags 15 bis 18 Uhr. Führungen mit der Künstlerin: , 12. November, 15 und 16.30 Uhr; Samstag, 18. November, 15 und 16.30 Uhr; Sonntag, 3. Dezember, 11 und 14 Uhr.

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