Alsdorf - Bauvoranfrage für Disko in der Unterstation mit Auflagen

Bauvoranfrage für Disko in der Unterstation mit Auflagen

Von: -ks-
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Noch ist das Gebäude verriegelt und verrammelt: Aber bald könnten die Umbauarbeiten in der Unterstation beginnen. Foto: Stüber

Alsdorf. Es kommt Bewegung in das Projekt „Diskothek in der Unterstation” am Zentralen Busbahnhof bzw. gegenüber dem Haltepunkt der Euregiobahn am Annapark. Die Bauvoranfrage ist positiv beschieden worden, war jetzt seitens der Alsdorfer Verwaltung zu hören - allerdings mit eingearbeiteten Auflagen.

So wurden Erkenntnisse aus dem lange ersehnten Schallschutzgutachten aufgenommen. Ähnliches gilt für Brandschutzaspekte.

Auf den Vorbescheid fußend, kann nun der eigentliche Bauantrag in die Endfassung gebracht und eingereicht werden, was der Architekt des Projektträgers, Hans-Willi Mertens, auf Anfrage bestätigte.

Allerdings werde dies noch einen Abklärungsprozess mit dem Investoren- und Betreiberteam mit sich bringen, der in dieser Woche beginne. Hinter dem Projekt stehen der Stahlhändler Mark Swanenberg und Peter van Leuuwen sowie die Brüder Peter und John van Kessel, wie der Alsdorfer Archtitekt erklärte.

Die Erstellung des Schallschutzgutachten habe sich hingezogen, weil auch das Umfeld genauer einbezogen werden musste, wie Mertens erläuterte. Insbesondere die Parkplatzsituation von Kaufland habe sich mit den erweiterten Öffnungszeiten und den damit verbundenen An- und Abfahrten von Kunden verändert.

An den Grundzügen des Projekts, das vor eineinhalb Jahren im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt worden war, habe sich jedoch nichts geändert. Demnach wollen die niederländischen Investoren in der denkmalgeschützten Unterstation, die einst der Stromproduktion diente, eine Diskothek einrichten. Mit Blick auf die damit verbundenen Lärmemissionen muss die Halle hermetisch abgeschlossen werden. Garderobe, Toiletten, Kasse und weitere Logistik sollen im Bereich des Haupteingangs im Kellergeschoss eingerichtet werden. An ein Restaurant wird gedacht.

Der Diskobetrieb soll jeweils von Freitagabend bis in den Sonntag sowie an Feiertagen stattfinden. Ansonsten ist ein Café mit Außengastronomie vorgesehen. 65 Parkplätze sollen direkt an der Unterstation eingerichtet werden. Ein knappes halbes Jahr soll der Umbau dauern.

Fußend auf dem Schallschutzgutachten und den Brandschutzausführungen müsse nun laut Mertens ermittelt werden, wie Elektrotechnik, Belüftung, Heizung und anderes im Detail geplant werden müssen. Erst dann sei eine genaue Kostenermittlung möglich. Mertens begrüßte die Perspektive, dass der Ringschluss der Euregiobahn Richtung Stolberg realisiert werden - wenn auch mit Verzögerung.

So ist laut Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) geplant, bis Ende des Jahres die Strecke bis Kellersberg wieder zu reaktivieren und den dafür notwendigen Bahnübergang gegenüber der Unterstation zu erneuern und einen weiteren Kreisverkehr anzulegen.
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