Alsdorf - Baustelle Kubiz: Kosten schnellen nochmals in die Höhe

Baustelle Kubiz: Kosten schnellen nochmals in die Höhe

Von: vm
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Sorgenkind Kubiz: Die Stadt Alsdorf stellt sich auf eine erneute Kostenexplosion ein. Das Langhaus ist wohl das Hauptproblem. Foto: vm

Alsdorf. Die Kosten für das Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) in Alsdorf schießen weiter in die Höhe – wie hoch, ist derzeit noch unklar. Spätestens für die Ratssitzung am Dienstag, 6. Dezember, sollen die konkreten Zahlen vorliegen und nach dem Willen der Grünen öffentlich beraten werden. „Das ist uns sehr wichtig“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Friedel Wirtz.

Deshalb hat die Grünen-Fraktion nun in einem Schreiben an den Bürgermeister den Antrag gestellt, diesen Punkt in den öffentlichen Teil der Agenda aufzunehmen. „Bislang liegen uns Informationen vor, dass das Thema rein nicht-öffentlich behandelt wird“, so Wirtz weiter.

Vor rund einem Jahr war der Kostenrahmen um rund fünf Millionen Euro erhöht worden, nachdem unter anderem Mängel an Fundamenten in der Kraftzentrale festgestellt worden waren. Inzwischen ist die Zusage des Landes eingegangen, dass 80 Prozent der Mehrkosten übernommen werden. Auch im Neubau waren die Kosten explodiert – nach einem Wasserschaden. Rund sieben Millionen Euro sind derzeit für Rückbau und Erneuerung veranschlagt.

Bislang, so Kathrin Koppe von der Grund- und Stadtentwicklung GmbH, sehe es „sehr gut aus“, dass die Haftpflichtversicherung des Unternehmens, das den Schaden verursacht hat, und die Bauleistungsversicherung der GSG die Kosten übernehmen. Ob am Ende wirklich alles von den Versicherungen abgedeckt werde, werde man aber erst am Ende sehen, so Koppe weiter. „Die Abarbeitung des Wasserschadens läuft derzeit sehr gut“, sagt sie außerdem.

Damit ist offenbar das Ende der Fahnenstange in Sachen Mängel und Schäden aber noch nicht erreicht. Das Hauptsorgenkind ist dem Vernehmen nach die Kraftzentrale.

Bürgermeister Alfred Sonders wollte sich auf Nachfrage nicht auf Spekulationen zu den zu erwartenden Mehrkosten einlassen. Die Berechnungen liefen noch. Aber er versprach, dass die Summen im öffentlichen Teil der nächsten Ratssitzung behandelt würden. Details zu betroffenen Bauteilen und Auftragsvergabe würden aber – wie gehabt – im nicht-öffentlichen Teil verbleiben.

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