Bauordnung: Werbung zu nah an Verkehrsfläche

Von: gp
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Würselen. Die Fahnen mit nackten Frauen, die ein Nachtclub an der Bundesstraße 57 gehisst hatte, sind weg. Jetzt stehen oder besser hängen noch die badenden Damen in der Nachbarschaft auf einer Werbetafel im Fokus der Kritik.

Gegen das peinliche Entree war der CDU-Ortsverband Würselen-Mitte Sturm gelaufen und hatte bei Bürgermeister Arno Nelles die Beseitigung gefordert. Doch nicht mit moralischen Bedenken, sondern mit dem Bauordnungsrecht zog die Stadtverwaltung zu Felde.

So standen nach Angaben von Pressesprecher Bernd Schaffrath die Werbefahnen zu nah an der Verkehrsfläche. Im Rahmen eines Anhörungsverfahrens habe der Nachtclubbesitzer reagiert und die Fahnen abgenommen. Für die Union steht außer Frage: „Die Darstellung von Frauen in entwürdigender Weise als Sexobjekte ist der Bevölkerung nicht zuzumuten. Neben der Herabwürdigung der Frauen könne auch die seelische Entwicklung von Kindern Schaden nehmen.“

Befürchtet wurde bei Gestattung derartiger Werbung ein Präzedenzfall für das ganze Stadtgebiet. Die Politiker sorgten sich in Anbetracht der aggressiven Werbung für die Rotlicht-Branche um das Image der Stadt.

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