Baumaßnahme wird vorzeitig realisiert

Von: -ks-
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Freut sich, dass es endlich lo
Freut sich, dass es endlich losgeht mit dem KuBiz: Bürgermeister Alfred Sonders. Foto: H. Bubel

Alsdorf. Das Kultur- und Bildungszentrum (KuBiz) kann am Rande des Annageländes gebaut werden. Damit können das städtische Gymnasium und die Realschule den Umzug aus Ofden in Richtung Innenstadt planen. Zudem erhält das Projekt Soziale Stadt Alsdorf-Mitte seine zentrale Begegnungs- und Veranstaltungsstätte.

Bürgermeister Alfred Sonders ist glücklich darüber, dass dieses für die Stadtentwicklung so wichtige Großprojekt nach einem langen und mühevollen, aber auch konstruktiven Abstimmungsprozess mit der Bezirksregierung Köln und dem Land NRW endlich auf den Weg gebracht wird.

Mit dem feierlichen Projektstart am Samstag, 3. Dezember, um 14 Uhr will die Stadt gemeinsam mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken, NRW-Städtebauminister Harry Voigtsberger und den Alsdorfern den Baubeginn feiern. „Die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn haben wir schon bekommen und werden bis Anfang Dezember auch den Bewilligungsbescheid für den nutzungsneutralen Ausbau der Kraftzentrale erhalten”, sagt Sonders.

„Die Kraftzentrale wird das Kommunikationszentrum des Stadtquartiers Alsdorf-Mitte sein”, betont er. In diesem Langhaus sind Mensa, Jugendkunstschule „Aber Hallo” und eine multifunktionale Versammlungsstätte (Saal) untergebracht: „Die Kraftzentrale dient vorrangig für das Projekt Soziale Stadt und ist als zentrale Kommunikationsstätte gedacht. Auch Leute aus dem Quartier Alsdorf können dort Essen bekommen, nicht nur Schüler.” Der große Mehrzweckraum könne als Aula, jedoch auch und gerade für allgemeine Veranstaltungen genutzt werden.

„Der Raum ist vermietbar”, betont Sonders. Musik- und Kunstvereine, aber auch andere Nutzer könnten dort ihre Aktivitäten entfalten. Weitere Räume und die entsprechende Infrastruktur könnten ebenfalls von der Allgemeinheit genutzt werden.

„Im baulich davon getrennten Neubau an der Konrad-Adenauer-Allee sind alle schulspezifischen Dinge von Realschule und Gymnasium untergebracht”, konkretisiert der Bürgermeister die dortige Nutzung.

Die Turnhalle diene neben dem Schulsport natürlich auch der öffentlichen Nutzung durch das Quartier Soziale Stadt bzw. durch Vereine.

Mit der baulichen Trennung von reinem Schulkomplex und Kraftzentrale (Kulturzentrum mit Begegnungsstätte) ist auch ein Entgegenkommen gegenüber der Bürgerinitiative „Wohnen am Langhaus” verbunden, wie Sonders hervorhebt. So werde die Carl-von-Ossietzky-Straße nicht unterbrochen.

Am Rande der Neubausiedlung werde eine Bebauung mit schulischer Nutzung vermieden. „Die beiden Schulen werden - so weit es nur geht - von den Häusern entfernt in einem Neubau unterkommen.”
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