Nordkreis - Baum zerschmettert Auto: Sturm hält Feuerwehr in Atem

Baum zerschmettert Auto: Sturm hält Feuerwehr in Atem

Von: -ks-
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Schwer beschädigt: In Herzogenrath wurden in zwei Fällen Autos durch umkippende Bäume schwer beschädigt (l.). Im Würselener Wald war die Eschweiler Feuerwehr an der Strecke der Euregiobahn im Einsatz. Foto: Feuerwehr Herzogenrath/dmp
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Schwer beschädigt: In Herzogenrath wurden in zwei Fällen Autos durch umkippende Bäume schwer beschädigt (l.). Im Würselener Wald war die Eschweiler Feuerwehr an der Strecke der Euregiobahn im Einsatz. Foto: Feuerwehr Herzogenrath/dmp

Nordkreis. Das Sturmtief „Thomas“ hat m Nordkreis seine Spuren hinterlassen. Die Feuerwehr der Stadt Herzogenrath musste seit Donnerstagnachmittag zu 15 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Je zwei Einsätze leisteten dabei die Löschzüge Kohlscheid, Herzogenrath und Merkstein. Die restlichen Alarmierungen wurden durch die Kräfte der Hautwache abgearbeitet.

Es mussten überwiegend lose Äste oder umgestürzte Bäume beseitigt sowie lose Reklametafeln gesichert oder demontiert werden. Zudem geriet in Merkstein um 20 Uhr ein Kamin in Brand. So erfolgte eine Alarmierung wegen eines weggewehten Unterstandes für Einkaufswagen an einem Supermarkt. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge eines benachbarten Autohandels beschädigt. Durch die Einsatzkräfte wurde die Verkleidung des Unterstandes demontiert und die Teile auf dem Grundstück des Marktes sicher abgelegt.

Zur Notunterkunft „An der Waidmühl“ in Merkstein musste ebenfalls ausgerückt werden. Hier war durch Sturmeinwirkung eine Giebelseite des Verpflegungszeltes verschoben worden. Die Feuerwehr stabilisierte die Zeltwand mit drei mit Sandsäcken gefüllten Gitterboxen.

In zwei Fällen wurden durch umgestürzte Bäume Kraftfahrzeuge massiv beschädigt. Die Bäume wurden jeweils mit Motorkettensägen zerteilt und beiseite geräumt.

Das Sturmtief beschäftigte die Feuerwehr in Würselen bis in die Abendstunden des Fettdonnerstags. Zu insgesamt zehn sturmbedingten Einsätzen rückten die Kräfte der Feuerwache aus. Zweimal mussten umgestürzte Bäume auf der Kohlscheider Straße zwischen Bardenberg und Kohlscheid mittels Motorkettensäge zerkleinert und entfernt werden.

An der Aachener Straße wurde eine lose Metallabdeckung am Dach eines Wohnhaus über die ausgefahrene Drehleiter gesichert. An der Friedrichstraße war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt. Weiterhin sorgten umgewehte Bauzäune für Einsätze der Wehr. Im Stadtgarten waren ebenfalls Bäume und Sträucher in Mitleidenschaft gezogen worden. Zusätzlich wurde eine Ölspur auf der Aachener Straße abgebunden.

Im Würselener Wald war die Feuerwehr Eschweiler an der Strecke der Euregiobahn im Einsatz.

In Baesweiler rückte die Feuerwehr nur zu einem Einsatz aus. An der Landstraße 225 mussten Äste eines Baumes zurückgeschnitten werden, die auf die Fahrbahn ragten, wie Wehrleiter Dieter Kettenhofen auf Nachfrage unserer Zeitung sagte. Pierre Froesch, Ordnungsamt der Stadt Baesweiler, bestätigte die Mitteilung der Polizei, dass vorsorglich beim Festzelt am Volkspark die Befestigung des Festzeltes durch schwere, mit Wasser gefüllte Tanks zusätzlich gesichert wurde.

Nach Auskunft des Feuerwehrsprechers in Alsdorf, Christoph Simon, wurden im Zusammenhang mit dem Sturmtief acht Einsätze wegen heruntergefallener Dachziegel und durch Boen entwurzelter Bäume gefahren. Zudem hatte sich in Mariadorf ein Plakat mit Teilen der Metallbefestigung selbstständig gemacht.

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