Baum Nummer 500 ist gepflanzt

Von: Daniel Gerhards
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Fleißig bei der Sache: Auch diesmal legten viele Bürger für ihren Wald kräftig Hand an. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Der Baesweiler Bürgerwald wächst und gedeiht weiter. Bei der jüngsten Pflanzaktion am Settericher Fließ griffen wieder zahlreiche Naturfreunde zum Spaten. Bänke sollen aufgestellt werden.

Gummistiefel und eine wetterfeste Jacke konnten die Teilnehmer der Pflanzaktion gut brauchen. Die Mühe bei durchwachsener Witterung wird sich jedoch in einigen Jahren auszahlen. Dann spenden die Bäume im Bürgerwald am Settericher Fließ Schatten und sorgen für gesteigerte Aufenthaltsqualität.

Zum 17. Mal wurden nun in einem der Baesweiler Bürgerwälder junge Bäume gepflanzt. Jetzt stehen 518 Bäume in den fünf Bürgerwäldern der Stadt. Dazu wurden bereits 235 Meter Hecke gepflanzt. Eine positive Bilanz, nachdem vor 16 Jahren der erste Baum im Bürgerwald am Siegenkamp gepflanzt worden war.

Einen großen Anteil daran haben die Sportler des Baesweiler Aktivurlaubs. Sie übernahmen bereits die Patenschaften für 175 Bäume. Das Glück, den 500. Baum zu pflanzen, hatte Herbert Grabo. Er kommt aus Floverich und hofft, mit der Rotbuche dazu beizutragen, dass die Umgebung schön gestaltet wird.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens freute sich, dass die Baesweiler Patenschaften für 31 weitere Bäume am Settericher Fließ übernommen haben. „Für mich ist das ein Zeichen, dass sich die Bürger mit der Stadt identifizieren und dass sie sich hier sehr wohl fühlen.”

Die Eichen, Hainbuchen, Rotbuchen und Ahornbäume sollen die Aufenthaltsqualität und den Erholungswert von Setterichs Nord-Osten stärken. Dazu sollen demnächst auch einige Bänke aufgestellt werden.

Die Pflanzaktionen stünden auch symbolisch für die
Umweltfreundlichkeit der Baesweiler, erklärte Linkens. „Alle, die bei den Pflanzaktionen dabei waren, haben einen aktiven Beitrag für die Umwelt geleistet.”

Unterdessen rückten die Baumpaten ihren jungen Gehölzen mit Spaten, Schippe und Gießkanne zu Leibe. Hobbygärtner Herbert Grabo hatte seinen Baum nach wenigen Minuten fest im Boden eingegraben. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden, „dann komme ich demnächst mal mit meiner Frau”, so Grabo. „Ich muss ihr ja mal zeigen, wo unser Baum steht.”
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