Baugebiet Kapellenfeldchen: 80 von 180 Grundstücken bereits verkauft

Von: ehg
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Die Bagger sind da: Bis Ende d
Die Bagger sind da: Bis Ende des Jahres sollen die Tiefbauarbeiten beendet sein. Foto: W. Sevenich

Würselen. Es mag als gutes Omen gelten: Entgegen den Prognosen strahlte die Sonne von einem weißblauen Himmel, als Bürgermeister Arno Nelles den ersten Spatenstich tat zur Entwicklung des 11,6 Hektar großen Neubaugebiets Kapellenfeldchen zwischen Hauptstraße, Dobacher Straße und Salmanusstraße, dem größten in der Geschichte der Stadt und innerhalb der Städteregion.

Hinzu kommen noch 3,2 Hektar Ausgleichsfläche am Duffesheider Weg. Die Baulandfläche mit 180 Grundstücken für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser beträgt 8,5 Hektar. Der Träger dieser riesigen Erschließungsmaßnahme ist die Bauland Würselen GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss aus Stadtentwicklung Würselen und Sparkassen Immobilien Aachen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 20 Millionen Euro.

Beim Spatenstich wurde Nelles assistiert von den „Bauland”-Geschäftsführern Franz Jansen und Manfred Zitzen, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Aachen, Norbert Laufs, und Achim Blandfort von der Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG, in deren Regie die Erschließung per Kreisel an der Hauptstraße auf Hochtouren läuft.

2003 hatte der Stadtrat den Bebauungsplan 190 beschlossen, erläuterte Zitzen. Fünf Jahre habe es gedauert, bis die Stadtentwicklungsgesellschaft alle Grundstücke erworben hatte - eine Vorgabe der Politik. Eine Vorlaufzeit, mit der Zitzen mit Blick auf die Realisierung der Kreisstraße 30 gut leben konnte. Neu sei das Energiekonzept: „Jeder, der ein Grundstück erwirbt, muss sich in Energiefragen beraten lassen.” Dank sagte Zitzen der Politik für gute Zusammenarbeit in den verflossenen fünf Jahren. „Kapellenfeldchen ist ein wichtiges Projekt für unsere Stadt”, ist Bürgermeister Nelles stolz, „dass Würselen alles bietet, was zum Arbeiten und Leben notwendig sei, um sich niederlassen zu können”. Unter demographischen Gesichtspunkten biete Kapellenfeldchen Angebote für alle Generationen, vor allem für junge Familien, die verkehrsgünstig angebunden auf der grünen Wiese bauen wollten.

260 bis 295 Quadratmeter

Es freute den Bürgermeister, dass bereits große Nachfrage bestehe. Wurden doch von den 180 Baugrundstücken - zwischen 260 und 295 Quadratmeter groß - bereits 80 veräußert. Dass die Vermarktung so gut läuft, führte Zitzen auch auf „äußerst günstige” Rahmenbedingungen zurück: „Es lohnt sich derzeit, in Eigentum zur Vorsorge für das Alter zu investieren.” Besonderer Anreiz für Familien sei, dass pro Kind ein Rabatt von zehn Euro pro Quadratmeter für bestimmte Baufelder gewährt werde. Bald bis zu 750 Neubürger begrüßen zu können, darauf freut sich der Bürgermeister.

Sicher ist er, dass es keine Jahre dauern werde, bis die Sättigung des neuen Wohngebiets erreicht sei: „Würselen ist als Wachstums- und Zukunftsstadt gefragt.” Und profitiere auch vom Wachstum des Campus in Aachen. Dank sagte Nelles nicht nur den Parteien für konstruktive Arbeit, sondern vor allem den Geschäftsführern Jansen und Zitzen für das „Herzblut”, das sie in das einmalige Projekt investieren: „Sie haben den Grundstein für den Erfolg gelegt, den es in naher Zukunft zeitigen wird.” Bis Ende des Jahres soll die Baustraße fertig sein, so dass 2013 mit der Errichtung der ersten Häuser begonnen werden kann.
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