Baubeginn an Prämienstraße lange auf Eis

Von: Verena Müller
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Stillstand an der Prämienstraße in Alsdorf seit rund einem Jahr: Laut Vermarkter, Falc Immobilien, hatten sich einige zeitraubende Hürden aufgetan, die zu Verzögerungen führten. Der Bau von drei Wohngebäuden soll aber nun bald beginnen. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Mehr als ein Jahr ist es her, dass die ersten Bagger an der Prämienstraße in Alsdorf angerollt waren und eine Grube ausgehoben haben. Ein Container mit einem kleinen Büro, in dem Interessenten angeworben werden sollen, steht ebenfalls seitdem. Ansonsten hat sich äußerlich nichts getan.

Toni Backes von Falc Immobilien sagt auf Nachfrage unserer Zeitung, das Projekt habe eine „lange Zeit des Leidens“ hinter sich. Aber nun seien die größten Hürden aus dem Weg geräumt, und der Baubeginn stünde kurz bevor. „Die Baugenehmigung ist erteilt, wir warten nur noch auf die Stromanschlüsse“, sagt Backes.

Dazu muss man wissen, dass auf der linken Seite der Prämienstraße (Richtung Zopp) früher Häuser standen, die vor rund anderthalb Jahren abgerissen worden waren, um den Neubauvorhaben Platz zu machen. Laut Falc sind die Leitungen aber gekappt worden und nicht mehr nutzbar.

Planänderungen

„Solange Fragen zu Wasser- und Stromanschlüssen nicht geklärt waren, konnten wir auch keine Verträge mit potenziellen Mietern abschließen“, so Backes. Einige Interessenten seien deshalb wieder abgesprungen, was für ihn als Vermarkter ärgerlich sei. Außerdem waren die Pläne zur Innenaufteilung der Räumlichkeiten geändert worden, was zur Folge hatte, dass auch die Einhaltung der Brandschutzvorschriften erneut überprüft werden musste.

Die Durchlässigkeit der Etagen galt es mit dem Brandschutz in Einklang zu bringen. Das hatte also ebenfalls zu Verzögerungen geführt. „Aber Ende April starten wir definitiv durch“, sagt Backes. Die Stadt Alsdorf teilte auf Anfrage mit, dass es von ihrer Seite auch keine Einwände oder Bedenken mehr gebe.

Geplant sind drei moderne Wohngebäude in viergeschossiger Bauweise. Tiefgaragen sollen entstehen, im Erdgeschoss Räume für Gewerbe und weitere für einen Pflegedienst. In zwei der drei Gebäuden soll die erste Etage an den Pflegedienst vermietet werden. Das Wohnmodell sieht selbstbestimmte Wohneinheiten zwischen 45 und 68 Quadratmetern, Aufenthaltsräume und 24-Stunden-Pflege vor. Der Investor, die Arkitektus GmbH, plant 75 Wohneinheiten. Mit acht Millionen Euro wurde das Vorhaben kalkuliert.

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