Bauaufsicht-Software: Würselen zeigt Interesse

Von: ehg
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Würselen. Auf Initiative des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Jürgen Schmitz stellte der Geschäftsführer der Firma Formitas, Hagen Schmidt-Bleker, die Methode des BIM (Building, Information, Modelling) im Technik- und Bauausschuss vor.

Im Hinblick auf die zahlreichen Bauprojekte, die der Rat der Stadt im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht habe, aber auch auf die Probleme, die sich immer wieder bei der Umsetzung von Bauvorhaben ergäben und häufig zu Kostensteigerungen und Bauverzögerungen führten, bat Schmitz darum, bei allen zukünftigen Bauvorhaben den Einsatz von BIM prüfen zu lassen.

Wie Hagen Schmidt Bleker anschaulich darstellte, beschreibt die Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäude mit Hilfe von Software. Die 3D-Darstellung führe zu einer Verbesserung der Qualität der Daten, da sie alle auf einer gemeinsamen Datenbasis beruhten und ständig synchronisiert werden.

Unmittelbar und kontinuierlich seien alle aktuellen und relevanten Daten für alle Beteiligten verfügbar. Verbessert werden der Informationsaustausch zwischen den an der Planung Beteiligten. BIM beinhalte als vierten Vorteil gegenüber der traditionellen Planung eine kontinuierliche Datenaufbereitung während des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Wie Schmidt-Bleker an einzelnen Beispielen aufzeigte, hat sich die Einführung von BIM bereits bei vielen Projekten – auch in der Region – bewährt. Regelmäßig habe die BIM-Methode zu kürzeren Bauzeiten und geringeren Kosten geführt. Insbesondere ermögliche deren Einführung, dass jegliche Veränderungen in einem Projekt hinsichtlich seiner finanziellen Auswirkungen sekundenschnell dargestellt werden können. Für Schmidt-Bleker heiße es in Zukunft bei der Planung und Errichtung von Gebäuden nur noch „erst digital – dann real bauen“.

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